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beute in den Gruben beeinflusst, Die Berichte von den con-
sumirenden Märkten machen weniger Eindruck auf den Eigner;
weiss sich derselbe seine Waare nicht billiger zu ersetzen, so
trennt er sich nicht früher von ihr, als bis er seine Preise, die er
mit äusserster Zähigkeit festhält, auch erreicht. Leider wird auch
in dieser Branche, trotzdem alles haar bezahlt werden muss, von
manchen Kaufleuten ohne jedes Calcul manipulirt, und fehlt es
nicht an Geschäfts Verderbern, die lediglich für die Meister
arbeiten.
Zur Zeit des russisch-türkischen Krieges, in den Jahren
1855/56 stieg der Preis um fast 300«/ 0 ; eine Kiste Waare, welche
sonst im Durchschnitte 10 bis 12 £ kostete, wurde damals mit
30 bis 35 £ bezahlt. Der geringste Preis betrug in Folge
ausserordentlich reicher Ausbeute 5 £, und sank der Preis der
allerfeinsten Waare in Wien von 1000 auf 250 Gulden im
Jahre 1871.
Der jetzige Normalpreis ist je nach Qualität 5 bis 20 £,
Ausschusswaare, welche zur Erzeugung von Masse verwendet
wird, kostet 1 bis 2 £ loco Eski-Scheir.
V. Umsatz und Transportmittel.
Wie schon früher erwähnt, hat der Meerschaumhandel in den
letzten 15 Jahren einen bedeutenden Aufschwung genommen,
Während der Export im Jahre 1855 nur 3000 bis o500 Kisten
betrug, verarbeiten jetzt Wien als Hauptstapelplatz, dann im
kleineren Maasstabe Deutschland und Frankreich an 9000 bis
11.000 Kisten im Jahre.
Die Versendungen von hier betrugen
in den Jahren 1865 circa 8000 Kisten
5000
11.000
8000
11.500
9500
1866
1867
1868
1869
1870
1871 „ 10.000
Davon bestanden 5/ 6 aus besseren und % aus Ausschuss-
waaren.