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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Constantinopel und das anliegende Gebiet: Beiträge des k. u. k. Consulates und der österreichisch-ungarischen Handelskammer in Constantinopel zur Darstellung des Welthandels und der Geschichte der Preise auf der internationalen Ausstellung in Wien 1873

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an dem „Odschak“ (Herd) genannten Orte Lichter an und hauen 
das Salz los. Sie laden es dann auf ihre Pferde und bringen es 
zur Höhle hinaus, wo das Salz abgewogen und sogleich ver 
kauft wird. Dieses Salzwerk ist 10 Stunden lang und 7 Stunden 
breit. Wo immer man in diesem Raume die Wände behaut, kommt 
Salz zum Vorschein. Jährlich werden daselbst bei 30.000 Pferde 
lasten Salz gewonnen.“ 
Ferner befinden sich in der Nähe von Kjangry noch folgende 
Salinen: 
Erstens bei Aksku, 5 Stunden, zweitens bei Scheich-Osman, 
6 Stunden von Kjangry, und drittens etwas weiter die grosse 
Saline von Iskelib (Skilip). 
Die erste der obgenannten liefert jährlich bei 12.000, die 
zweite bei 20,000 und die dritte 3,025.000 Oka Salz, wie jener 
türkische Almanack versichert, nach dessen Angabe dieses Salz 
werk die fünf Salinen von Jorga, Kotschutsch, Getschitsch, Jerly 
und Taitak umfasst, welche aus 388 „Seen“ bestehen sollen. 
Europäische Reisende sind noch selten zu diesen interes 
santen Salzwerken vorgedrungen. 
Aeusserer Handel mit Salz findet hier nicht Statt.
	        
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