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wegen der gesicherten Rückfracht, die Frachtsätze für das Holz
billiger stellen würden.
Der Absatz des aus der Bukowina und dem nordöstlichen
Siebenbürgen (Ober-Csik) kommenden Holzes ist viel beträchtlicher.
Die Comnmnen: Koszna,Kirlibaba,Dorna-Vatra,Kandreny,
Czokanesty etc., welche grosse Wälder besitzen, liefern grösstentheils
dieses Holz, welches auf den Flüssen: Burkulni, Niagra,
Hasch, Gura-Koloczel, Orasa, Borna-Kandreny, Giorgiczeny,
Dorna, Teschen etc., welche sich einer in den andern ergiessen,
in den Fluss Bistriza, von dort bei Bakan in der Moldau in den
Szeret und von da bei Galatz in die Donau geflösst wird.
Die grösstentheils dem Aerare gehörigen Producte werden
jährlich von der dortigen Finanzbehörde oder von den betreffenden
Communen in öffentlicher Licitation zu Czernowitz oder an den
Gewinnungsorten selbst und zwar theils in Schiffsbauholzstämmen,
theils in Balken oder Brettern verkauft.
Seit mehreren Jahren hat das Handlungshaus des hiesigen
österr.-ung. Staatsangehörigen Herrn Deodat Czunt alle Holz-Producte
der dortigen Gegend im Accordwege übernommen,
und eben so von der genannten Direction die Ausbeute des
Gebirges von Koschna für 6 Jahre gepachtet; zu welchem Zwecke
die Direction auch gegen eine bestimmte Bezahlung oder gegen
Naturalabgabe die ärarischen hydraulischen Sagemühlen zur
Disposition der Pächter stellt.
Dieser Handel berechtigt zu grossen Erwartungen, wenn
sich derselbe gegen das nordöstliche Siebenbürgen ausbreitet,
doch ist hierzu vor Allem eine Regulirung der Flüsse nothwendig,
um einen regelmässigen Transport des Holzes zu ermöglichen,
was bisher fehlt, da die Flössung des HolzeS nur bei dem
Schmelzen des Schnees, oder bei starken Regengüss en, also nur
wenige Monate im Jahre hindurch geschehen kann, und auch
noch viele holzreiche Gegenden bisher wegen Mangels von Wasserwegen
nicht ausgebeutet werden konnten.
Dem ungeachtet werden schon jetzt nach Constantinopel
beiläufig 400 bis 500 Tausend Kubikfuss Bretter, im Wertlie von
80- bis 100.000 Gulden importirt, während an unbehauenen
Klötzen z. B. im Jahre 1865 beiläufig 1000 bis 1400 Pluta (Flösse)
im Werthe von 200 Tausend Gulden geschnitten und hieher