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Die türkische Schiffahrts-Compagnie Azizie bedient auch
die beiden Häfen Cara-Mus al und Ismid — aber, wie schon
erwähnt, vermitteln zwischen diesen und Constantinopel meist
Segelbarken den Verkehr. — Diesen gibt man in jeder Beziehung
den Vorzug vor schlechten türkischen Dampfern, welche keine
grössere Sicherheit bieten, als die Segelschiffe, auch weil bei
Mangel an Quais und Docks im Hafen von Constantinopel die
auf türkischen Dampfschiffen verladenen Güter erst eine kost
spielige Umladung in die Lichterschiffe (Mahonen) erfahren
müssen und von diesen in die Mauth gebracht werden.
Die Dampfer müssen sofort bei Ankunft löschen, während
die Segelschiffe einige Tage im Hafen bleiben, dann ihre Ladung
direct an Bord der englischen Schiffe bringen oder direct im
Zollhause abladen.
Allerdings ist die Möglichkeit geboten, die Güter per Azizie-
Dampfer zu versichern, aber zu einem für die kurze Strecke ver-
hältnissmässig hohen Satze.
Die Mauthgebühr ist ein fixer Satz — 20y 2 Centimes von
1 Piaster per Oka — was dem laut Handelsverträge bestehenden
Tarife von l»/ 0 auf den Durchschnittspreis von circa
20 y 2 Piaster per Oka
entspricht.
Magazinage und kleine Spesen berechnen sie auf circa
7 Piaster per Ballen.
Assecuranz für Lagerhaus hier
1—1 y 4 % per anno.
Fracht nach Liverpool variirt von
60—70 Lstg. per Tonne = 20 Centher.
Einschiffungs-Spesen circa
10 Piaster per Ballen.
Zahlungs-Modus. Quantität der Ausfuhr.
Alle Geschäfte werden gegen Cassa bei Uebernahme abge
schlossen.
Nach England werden jährlich circa 25.000 Ballen ä 70 Oka
durchschnittlich exportirt.
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