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Die irischen Cocons finden immer massenweise statt und
dauern vier bis sechs Wochen vom Beginn der Ernte an, in ihren
Hauptankünften oft ein tägliches Quantum von 30—40.000 Kilo
gramm erreichend.
Um diess besser zu veranschaulichen, habe ich in der
Anlage III die täglichen frischen Cocons-Ankünfte in Kilogramme
umgerechnet verzeichnet, wie sie in der heurigen Ernte (1872)
vom 27. Mai bis 5. Juli stattgefunden hatten, und wonach sie ein
Gesammtquantum von 466.600 Kilogrammen erreichte.
Ich fügte gleichzeitig die Preise in Francs, per Kilogramm
berechnet, und die muthmassliche Rendita, das heisst des zur
Herstellung eines Kilogramms Seide nöthigen Quantums Cocons,
bei, für die einheimische und die japanische Coconsrace je
besonders. Es ergeben sich daraus für die
einheimischen Coconsracen
die Preise von Francs 4-35 —10 per Kilogramm, mit einer
Rendita von Kilogramm 20— 10*/ a für 1 Kilogramm Seide
je nach Qualität,
und für die
japanischen Coconsracen
von Francs 2 40—7-70 per Kilogramm, mit einer Rendita
von Kilogramm 25—12 für 1 Kilogramm Seide.
Die Anlage IV verzeichnet die jährlich in Brussa verkauften
frischen und trockenen Cocons in den 5 Jahren von 1867 bis
1871 einschliesslich mit jeweiliger niedrigster und höchster
Preisverzeichnung, auf Grund der Eintragungen der Direction
der indirecten Abgaben, welche alle Verkäufe controlirt und
leitet.
Es ergibt sich daraus ein Gesammtquantum der 5Jahre von:
1,740.883 türk. Oka frische Cocons im Preise von 17—55
Piaster,
24.059 Oka im Preise von 60—150 Piaster und
377.627 Kilos (türk. Maass) irn Preise von 75—320 Piaster
trockene Cocons.
Wie bereits Seite 436 erörtert, so finden dieCoconsverkäufe
auctionsweise, unter der Aufsicht der Direction der indirecten
Abgaben respective Zehntenbehörde (türk. Misan), statt,
wovon jedoch die Verkäufe der frischen Cocons nothgedrungen