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unter fernerer Beifügung der Coconsdurchschnittspreise und des
Rohkostens der gewonnenen Seide, in Piastern per Oka. An der
hieraus ersichtlichen Abnahme der Rendita der Cocons an Seide
und der in gleichem Verhältnisse stehenden Zunahme der Abfälle,
lässt sich die progressive Verschlechterung der Racen und Quali
täten deutlich ersehen.
Die Seide.
Ausfuhr Verhältnisse.
Der Haupteinsatz besteht in Filandenseiden (soies ou
gröges de tilature), das heisst in Spinnereien regelmässig abge-
wundene^Seiden, die sämmtlich ausgeführt werden, und zwar
in der Weise, dass das Product der Stadt und ihrer nächsten
Umgebung von 51 Spinnereien mit 1992 Haspeln von daselbst
etablirten Commissionshäuser direct über Gemlek oder Mudania
und durch Vermittlung von Constantinopler Firmen versendet
wird, während die weiter im Innern liegenden 41 Spinnereien
mit 1690 Haspeln ihre Produete über Ismid an Constantinopeler
Firmen senden. Wenn man nun annimmt, dass die Spinnereien
im Innern nicht so viel arbeiten, wie die in Brussa, so würde
das Verhältniss der versendeten Seiden sich in runder Zahl so
darstellen, dass 60% oder % auf Brussa, und 40% oder % auf
die Provinz entfallen, das heisst, dass % aus und über Brussa
und % aus dem Innern über Ismid nach Constautinopel ver
sendet wird, um von da nach Frankreich, England und der
Schweiz weiter spedirt zu werden. Nach Oesterreich und
Deutschland fanden bis jetzt nur mehr versuchsweise Sendun
gen statt. Auch nach der Schweiz ist der Versandt nur ein sehr
beschränkter und unregelmässiger.
Bedeutender ist er schon nach England, wohin y 4 bis %
geht, während bei weitem der grösste Theil, % bis %, nach
Frankreich ausgeführt wird, wobei wiederum Lyon und Paris
am stärksten, Marseille dagegen nur in beschränkter Weise
betheiligt sind.
Ueber Gespinnst und Qualität.
In früheren Jahren, etwa bis 1866 ging wol der grösste
Theil der hiesigen Seiden nach Lyon. Damals spann man nicht