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sechs Jahre 1866—1871 eine Gesammtpvoduetion von 2400
Ballen im Gewichte von 480.000 Kilogramme und zum Mittel
preis von 1 Frcs. per Kilogr. (da nur mittelmässige und geringe
Qualitäten von hier abgehen) im Werthe von 480.000 Frcs. ergibt,
die beinahe ausschliesslich nach Marseille zum Verkaufe con-
signirt wird.
Ausser diesen soeben beschriebenen Pelettes und ihrer Pro-
ducte bleibt aber auch noch ein anderer Coconsrest in den
Bassinen zurück, der gar nicht mehr abgesponnen werden kann,
und doch noch eine mehrmalige Seidenschicht enthält, entweder
weil die Enden durch Insecten unterbrochen sind, oder weil das
eine Ende des Cocoris sich nicht ganz schliesst, wodurch der
Cocon sich mit Wasser anfüllt und untersinkt, oder weil er nur
eine dünne Seidenschicht an dieser Stelle enthält, sich da also
eher abhaspelt, als an den übrigen Cocontheilen und durch
Durchlöcherung an dieser Stelle die übrigen Coconfäden unter
bricht. Im letzteren Falle fällt dann beim Trocknen die Chrysa-
lide heraus.
Dieser Coconrest wird gut getrocknet und kommt daun als
Cocons Bassines
in den Handel. In diesem Falle bildet er die Prima-Qualität, wie
sie Muster Nr. 46 des Musterkastens C darstellt, und gilt je nach
den Conjuncturen von 2%—5 Frcs. per Kilogr. in Marseille. In
diesem Jahre z. B. gelten Prima-Bassines amPlatze4i/ a —5Frcs.
per Kilogr. franco Bord Constantinopel.
Die Anlage XIV verzeichnet die Preise im Durchschnitt
der sechs Jahre von 1866 bis 1871, und reiht, gestützt auf die
Anlage VI, eine weitere Ausführung daran, um so auf die muth-
massliche Production der letzten sechs Jahre und ihre Werthver
hältnisse zu schliessen, da eine andere sichere Feststellung nicht
möglich ist. Da jedoch in den letzten drei Jahren dieser Artikel,
durch seine höheren Preise veranlasst, stets mit etwas Pelettes
untermischt vorkommt, respective von den Spinnern so geliefert
oder von Speculanten so gemischt wird, so hat sich auch dessen
Production bedeutend gesteigert, ja bei der geringen Cocons-
Rendita überhaupt geradezu im Procentsatze zur Seide verdoppelt,
so dass, während vorerst nur 18—19%, hernach 30—33%