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rischen Ducaten sind, welche die meiste Verbreitung haben,
während sonstiges österreichisches Geld und überhaupt deut
sches, russisches und Silbergeld ungern und selten im vollen
Werthe angenommen wird.
Nachdem die anfangs erwähnten Münzen durch ihre grosse
Verbreitung beinahe als einheimische angesehen werden können
und auch denselben Coursschwankungen unterliegen, wie die
türkische Lira, dürfte es nicht uninteressant sein, die Werthe
desselben im türkischen Gelde, und zwar nach der Silber- und
annäherungsweise auch nach der Kupfer-Währung anzugeben.
Bezeichnung-
1 der ausländischen
Münzen
Werth
in
Silber-Piastern
Werth in Kupfer-Piastern
Die Lira Gold
zu 112 Piastern
Die Lira Gold
zu 120 Piastern
20-Franken- (Lira-)
Stück (Napoleon-
1 d’or) (8 fl. ö. W.)
88 Silb. Piast,
98 Kupf. Piast.
105 Kupf. Piast.
10-Franken-Stück
(4 fl. ö. W.)
44 dto.
49 dto.
52 Va dto.
5-Franken-Stück
(2 fl. ö. W.)
22 dto.
24 V« dto.
26'/ 4 dto.
Ducaten
4 fl. 64-7 kr. ö. W.
51 1 / 3 bis 52 dto.
57 % dto.
62 dto.
Pfund Sterling
10 fl. 12-8 kr. ö. W.
112% dto.
12G dto.
185 dto.
Papiergeld.
Schliesslich sei noch erwähnt, dass in der Türkei kein
vom Staate emittirtes Papiergeld existirt, dass aber die Otto-
man-Bank in Constantinopel gleichzeitig mit der Verpflichtung,
die obenerwähnten Altilik- und Beschlik-Serien einzuziehen und
ausser Umlauf zu bringen, die Befugniss erhielt, in demselben
Maasse, als sie die Einziehung vornimmt, Banknoten zu emit-
tiren, zu welchem Zwecke sie auch Papiergeld zu 2, 5 und
10 Livres Ottomanes ausgibt, welches bisher keinem Course
unterliegt, sondern im vollen Nennwerthe an Goldesstatt an
genommen wird.