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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Constantinopel und das anliegende Gebiet: Beiträge des k. u. k. Consulates und der österreichisch-ungarischen Handelskammer in Constantinopel zur Darstellung des Welthandels und der Geschichte der Preise auf der internationalen Ausstellung in Wien 1873

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rischen Ducaten sind, welche die meiste Verbreitung haben, 
während sonstiges österreichisches Geld und überhaupt deut 
sches, russisches und Silbergeld ungern und selten im vollen 
Werthe angenommen wird. 
Nachdem die anfangs erwähnten Münzen durch ihre grosse 
Verbreitung beinahe als einheimische angesehen werden können 
und auch denselben Coursschwankungen unterliegen, wie die 
türkische Lira, dürfte es nicht uninteressant sein, die Werthe 
desselben im türkischen Gelde, und zwar nach der Silber- und 
annäherungsweise auch nach der Kupfer-Währung anzugeben. 
Bezeichnung- 
1 der ausländischen 
Münzen 
Werth 
in 
Silber-Piastern 
Werth in Kupfer-Piastern 
Die Lira Gold 
zu 112 Piastern 
Die Lira Gold 
zu 120 Piastern 
20-Franken- (Lira-) 
Stück (Napoleon- 
1 d’or) (8 fl. ö. W.) 
88 Silb. Piast, 
98 Kupf. Piast. 
105 Kupf. Piast. 
10-Franken-Stück 
(4 fl. ö. W.) 
44 dto. 
49 dto. 
52 Va dto. 
5-Franken-Stück 
(2 fl. ö. W.) 
22 dto. 
24 V« dto. 
26'/ 4 dto. 
Ducaten 
4 fl. 64-7 kr. ö. W. 
51 1 / 3 bis 52 dto. 
57 % dto. 
62 dto. 
Pfund Sterling 
10 fl. 12-8 kr. ö. W. 
112% dto. 
12G dto. 
185 dto. 
Papiergeld. 
Schliesslich sei noch erwähnt, dass in der Türkei kein 
vom Staate emittirtes Papiergeld existirt, dass aber die Otto- 
man-Bank in Constantinopel gleichzeitig mit der Verpflichtung, 
die obenerwähnten Altilik- und Beschlik-Serien einzuziehen und 
ausser Umlauf zu bringen, die Befugniss erhielt, in demselben 
Maasse, als sie die Einziehung vornimmt, Banknoten zu emit- 
tiren, zu welchem Zwecke sie auch Papiergeld zu 2, 5 und 
10 Livres Ottomanes ausgibt, welches bisher keinem Course 
unterliegt, sondern im vollen Nennwerthe an Goldesstatt an 
genommen wird.
	        
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