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Deutschland (Pforzheim und Hanau) versieht uns mit
billigeren Bijouteriewaaren (aus 14karätigem Golde), welche
hier in ziemlich grossen Quantitäten abgehen, hauptsächlich
iedoeh an die hier ansässigen Europäer. Auch die Schwarz
wälder Uhren, sowie die Wiener Wanduhren finden hier grossen
Absatz.
Aus der Schweiz kommen besonders alle Arten von
Taschenuhren, namentlich von den couranten Sorten, welche in
bedeutendem Maasse sowohl von den Eingebornen, wie von den
Europäern gekauft werden.
Das Geschäft der Bijouteriewaaren von grossem Werthe ist
beinahe ausschliesslich in den Händen von Pariser Häusern,
welche den Verkauf durch ihre eigenen Angestellten hier selbst
besorgen lassen. Es sind dieses namentlich die Häuser Hai-
phon, Cr am er, Posna, Roch ein an freres. Die couranten
Sorten gehen meistens durch die Hände hiesiger Engroshändler,
besonders von Filialen Schweizer Häuser, worunter wir nament
lich die Firmen Lebet & Bovet, Lattis & Gaddiol, Zivy
freres nennen wollen.
ln englischen Uhren ist von besonderer Bedeutung das hie
sige Haus TodRathbone & Co.
Wie schon erwähnt, geschehen die wichtigeren Verkäufe
hier nur zu gewissen Perioden, und es weicht ein Jahr vom
anderen betreffs der Bedeutung der Einfuhr zu sehr ab, um eine
Durchschnittszahl angeben zu können.