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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Alexandrien und das untere Nil-Thal: ein Beitrag des k. u. k. General-Consulates und der österreichisch-ungarischen Colonie in Egypten zur additionellen Ausstellung des Welthandels

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linden im Ankäufe von altem Gusseisen glänzend ihre Rechnung 
und können Preise anlegen, die es nur ermöglichen, heute hier 
für erwähntes altes Gusseisen das zu bezahlen, was man vor 
wenigen Monaten in England für neues gezahlt hat, nämlich 
60—80 Sh., je nach Qualität und je nach Entfernung vom Ein 
ladungsplatze. 
Grosse Partien alten Eisens wurden bisher nur von der Re 
gierung und der Direction des Suez-Canals verkauft. Jedermann 
weiss, welche kaum glaublichen Massen von Maschinen, Masclii- 
nen-Bestandtheilen und anderem Gusseisen beim Baue des 
Suez-Canals verwendet wurden und die man dann verderben 
liess; man wird sich davon eine annähernde Idee machen, wenn 
wir erwähnen, dass davon unseres Wissens im Jahre 1871/72 
circa 25—30.000 Tonnen exportirt worden sind. 
Auch von der Regierung ist sehr viel für den Export abge 
geben worden, theilweise per comptant, theilweise gegen Ein 
tausch von neuer Waare. Kleinere Partien wurden von der Gas- 
Gesellschaft und der Direction der Wasserleitung, von Besitzern 
industrieller Unternehmungen, Eigenthümern alter Schiffe u. s. f. 
dem Handel zugeführt und exportirt. 
Schmiede-Eisen wurde weit weniger ausgeführt, weil ein 
grosser Theil der alten Waare sich sehr gut dazu eignet, von den 
arabischen Schmieden im Lande selbst überarbeitet zu werden. 
Nur alte Eisenbahnschienen sind in grosser Menge aus dem 
Lande gegangen, grösstentheils gegen Eintausch von neuen. 
Die jetzigen Preise sind: 
für Gusseisen je nach Qualität 60—80 Sh. 
,, Schmiedeeisen 80—120 Sh. 
„ Schienen 120 bis 130 Sh. 
ab Verladungsplatz in Alexandrien. 
Oesterreich hat sich sehr lebhaft an dem Einkauf alten 
Eisens aus Egypten betheiligt, England und Amerika und Italien 
consumirten beinahe den ganzen Rest; Frankreich hat weniger 
Interesse dafür gezeigt. 
Kupfer. 
Das zweitwichtigste Metall für Egypten ist Kupfer uud wird 
ausschliesslich aus England importirt. Der Bedarf ist verhältniss-
	        
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