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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Alexandrien und das untere Nil-Thal: ein Beitrag des k. u. k. General-Consulates und der österreichisch-ungarischen Colonie in Egypten zur additionellen Ausstellung des Welthandels

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Vicekönigs, der Prinzen und der reichen Persönlichkeiten Möbel 
von hohem Werthe, vergoldet und in allen möglichen Qualitäten; 
indess bilden diese keinen Handelsartikel, da sie entweder von 
den Consumenten selbst oder durch bevorzugte Lieferanten 
direct aus Paris bezogen werden. Frankreich versieht uns auch 
mit Spiegeln, welche in einem besonderen Artikel behandelt 
worden sind. 
England liefert uns nur Bettstellen aus Gusseisen undaus 
vergoldetem Messing; dieses bis vor Kurzem noch ziemlich 
bedeutende Geschäft ist jetzt indess durch die oben angeführte 
italienische Concurrenz im Abnehmen begriffen. 
Die Bezugsspesen für Möbel sind ihres grossen Umfanges 
wegen sehr bedeutend, und es ist nicht möglich, einen bestimm 
ten Satz anzugeben, da derselbe je nach dem Werthe variirf. 
Der Einfuhrzoll ist 8% weniger 10% (also 7-20%). 
Die Importeurs von Möbeln sind mit geringen Ausnahmen 
die Detailhändler selbst, da die Preise, namentlich von italie 
nischen Möbeln, hier so gedrückt sind, d.ass sie unmöglich einen 
Zwischenhändler vertragen könnten. Nur für die Pariser Erzeug 
nisse und für die englischen Bettstellen, sowie Itir die Wienei 
Möbel aus gebogenem Holze bedient man sich hie und da der 
Vermittelung von hiesigen Connnissionshäusern. 
Die wichtigsten Möbelhändler sind: P. Ciccolani, Felice 
Paggi, G. Citrani, J. E. Samuelson, P. L. Boccia. 
Die Bedeutung des hiesigen Möbelgeschäftes, ohne Berück 
sichtigung der oben erwähnten feinen Möbel, welche von den 
Consumenten und besonders von der Regierung oft in sehr be 
deutenden Quantitäten bezogen werden, schätzen wir auf den 
Betrag von 1 Million Franken.
	        
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