h) Zur Ausfuhr nach den Häfen des rothen Meeres gelangen nur
etwa 50 Kisten per Jahr, theils in den leichten Trinkgläsern,
theils Toilettefläschchen, theils Hängelampen.
i) Die Verkaufspreise gehen sehr in’s Einzelne.
Bis 1870 blieben die Preise in England, Frankreich und
Böhmen so ziemlich unverändert, seither aber zogen sie in Folge
Vertheuerung des Brennmaterials, des Materials und dei Arbeits
löhne um ‘20 bis 30»/o an, in Steiermark theilweise nur um 10<>/„.
Thonwaaren.
a) Der fast ausschliessliche Lieferant hier gangbarer Artikel aus
Thon ist Frankreich; sehr wenig kommt aus Italien. Sie
werden direct in den Fabriken bestellt.
A; Von den gebräuchlichsten Sorten seien erwähnt:
Kochgeschirre, hohe und niedere, den Europäern wie den
Eingeborenen dienend,
Teller für die Eingeborenen,
Töpfe, Wassergefässe, grosse Oelbehälter u. s. w.
Folgende Muster qualificiren den Artikel:
Nr. 29: 1 Kochtopf mit zwei Seitenhänkeln, Nr. 12.
30 : i n einer langen Handhabe, „ 12.
„ 31: 1 Teller ”
„ 32: 1 hoher Topf ,.12-
Hienach gibt es ein grosses Sortiment kleinerer und grösseiei
Geschirre.
c) Die Fabrikspreise sind je nach den Artikeln verschieden.
d) Aus Frankreich geschieht die Zufuhr über Marseille per Segel,
aus Italien über Livorno, per Dampfer kommt nur sehr wenig.
e) Die Fracht von Marseille oder von Livorno bis Alexandrien
beträgt 30 bis 40»/» auf den Ankaufspreis, es ist Waare, die
viel Platz einnimmt und wenig Werth hat.
Die Ausschiffungsspesen betragen 1 bis 2%, der Eingangs
zoll circa 7«/„. Sensarie fällt weg, da die Abnehmer die Be
stellungen ohne Vermittelung eines Sensalen ertheilen. Die
See-Assecuranz macht 2»/. per Segel. Lagermiethe entsteht
keine, weil die Waare aus der Mautli vom Käufer selbst be
zogen wird. Bei Consiguationen oder Aufnahme von Bestei-