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Full text : Volkswirthschaftliche Studien über Alexandrien und das untere Nil-Thal: ein Beitrag des k. u. k. General-Consulates und der österreichisch-ungarischen Colonie in Egypten zur additionellen Ausstellung des Welthandels

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Erst  in  den  letzten  5—6  Jahren  ist  der  Artikel  von  Bedeutung ­
  geworden,  früher  wurde  mehr  Cibuk  und  Narghille  geraucht,
nach  und  nach  hat  sich  die  Cigarrette  eingebürgert  und  wird
Cigarrettenpapier  in  grossen  Quantitäten  im  Lande  consumirt.
Anfangs  verwendeten  die  Araber  fast  ausschliesslich  österreichisches ­
  Cigarrettenpapier,  und  in  den  Jahren  1868—1872  hat
Oesterreich  in  dem  Artikel  eine  dominirende  Stellung  eingenommen. ­
  Die  Coneurrenz  der  verschiedenen  Fabriken  unter  einander
bewirkte,  däss  die  Waare  immer  billiger,  dafür  aber  auch  schlechter ­
  wurde.  Die  französischen  Fabriken  beeilten  sich,  dem  Verlangen ­
  nach  besserem,  jedoch  nicht  zu  theurem  Papiere  zu  entsprechen, ­
  und  so  hat  Frankreich  auf  Kosten  des  österreichisc  hen
Fabricates  in  denletzten  Jahren  seinen  Absatz  bedeutend  vermehrt.
Von  französischem  Cigarrettenpapier  erfreuen  sich  der  grössten ­
  Beliebtheit  folgende  Sorten:
1.  La  Sincere  aus  der  Fabrik  der  Herren  Laroche,  Joubert,
  Lacroix  &  Comp,  in  Angouleme.
2.  Verschiedene  Sorten  der  Fabrik  des  Herrn  L.  Lacroix
fils,  gleichfalls  in  Angouleme.
8.  J.  Bardon’s  Papier,  Job  genannt,  in  verschiedenen  Formaten. ­

Ausser  den  genannten  Sorten  gehen  noch  viele  andere,  sie
sind  aber  jede  einzelne  für  sich  zu  unbedeutend,  um  eine  besondere ­
  Erwähnung  zu  verdienen.
Die  Cigarrettenpapiere  von  L  a  r  o  c  h  e,  J  o  u  b  e  r  t,  Lacroix
&  Comp,  und  Lacroix  fils  werden  in  der  Fabrik  per  Carton
ä  30  Büchel  ä  2'/ 3 —3,  hier  3y 4  —  3s/ 4  Frcs.  verkauft.  Bardon’s
Waare  wird  von  vielen  Commissionshäusern  importirt  und  mit
Zuschlag  von  circa  3<y 0  Gewinn  hier  verkauft.  Die  gangbarsten
Sorten  sind:
Nr.  1  in  2  Formaten,  und  X  in  Cartons  von  60  Büchel
ä  150  Blatte,  die  ab  Fabrik  mit  6-90  und  7-70  Frcs.  mit  10  bis
15o/ #  Sconto  kosten  und  hier  fast  denselben  Preis  netto  erreichen.
Die  Spesen  auf  französische  Cigarrettenpapiere  betragen
circa  10—12“/ 0 .
Heute  raucht  der  bessere  Araber  französisches  Papier,  und
nur  der  ganz  arme  Feliah  ist  der  Billigkeit  halber  bei  dem  österreichischen ­
  Erzeugnisse  geblieben.
[Egypten.]  M
            
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