welcher eine kräftige Lasclienverbindnng zulässt. Die Länge
der Schiene beträgt im Allgemeinen 6-12 Meter und ihr Gewicht
33-17 Kilo per laufenden Meter. — Die Laschenverbindung,
welche eine sogenannte schwebende ist, wiegt im Ganzen 9 Kilo
für jede Schiene, d. h. jede einzelne Lasche wiegt ■> Kilo und
die vier Schraubenbolzen mit ihren Muttern und Unterlagplätt-
chen zusammen 3 Kilo. — Die vier Löcher in der Lasche sind
oval im Längensinne der Schiene, um der Ausdehnung und Zu-
sammenziehung bei Temperaturwechsel freies Spiel zu lassen,
S c h w e 11 e.
Die Schwellen sind aus Gusseisen, glockenförmig und
zweierlei Art, nämlich sogenannte männliche und weibliche
Glocken.
Jede Schiene ist an sieben Puncten unterstützt, und zwar
durch vier männliche und drei weibliche Glocken (Tat. I, big. 1
u. 2). Je zwei gegenüberliegende weibliche Glocken sind durch
eine Querverbindungsstange mit einander verbunden, von denen
weiter unten die nähere Beschreibung folgt. Jede Glocke trägt
einen gewöhnlichen Schienenstuhl von der bekannten Form ange
gossen, in welchem die Schiene ruht und mittelst eines Keiles
aus hartem Holze befestigt ist. Sie hat ausserdem zwei Löcher
an ihrer oberen Fläche, durch welche das Einstampfen des
Sandes, der Erde oder überhaupt des den Unterbau bildenden
Materials mittelst einer eisernen Stange ermöglicht wird.
Das Gewicht einer männlichen Glocke beträgt 38 Kilo und
das einer weiblichen 43 Kilo.
Da jede Glockenschwelle bei ihrem Durchmesser von über
einem halben Meter eine Fläche von 0-22 | [Meter bedeckt, so
ruht eine Schienenlänge des Geleises mit ihren 14 Schwellen
auf der beträchtlichen Fläche von über 3 □Metern, und bedingt
hiedurch eine praktisch unverrückbare Lage der Linie, um so
sicherer, als der Ballast die Glocken bis unter den oberen Schie
nenkopf bedeckt.
Q u e r v e r b i n d u n gen.
Auf eine Geleislänge von 6-12 Meter kommen bei geraden
Strecken und bei Curven, wie schon gesagt, drei Querstangen.