Wir fügen diesem Referate Muster der vier Qualitäten bei
und legen dazu weiters Typenmuster der verschiedenen Pro
venienzen.
In Cairo wird die Waare gewöhnlich blos von Staub, wurm
stichigen und todten Schalen gereinigt und wieder als Natural-
waare weiter befördert. Der grösste Theil geht per Lloydschiff
nach Triest, nur ein kleiner nach England, Frankreich und
Syrien.
Die Spesen, welche bei diesem Artikel auftauchen, sind
folgende:
Sensarie s/ 4 »/ 0 ; Reinigung 1 Piaster per 100 Rottoli; Trans
port zur Bahn 3—4 Piaster per Collo; Bahnfracht undFacchinage,
kleine Spesen bis Alexandrien 12 P. C. per 100 Rottoli
(=791/2 Wr. Pfund); Expeditionsspesen in Alexandrien ab Bord
des Dampfers 15—20 P. per Collo; Fracht nach Triest, Liver
pool, Marseille circa 1 Frcs. per 100 Ctr. See-Assecuranz
beträgt ungefähr V 8 n /° (falls die Versendung in Fässern
gewünscht wird, sind 30 P. C. als Kostenpreis des Fasses von
circa 8 Ctr. mit in Berechnung zu ziehen. Die Cairohäuser
berechnen gewöhnlich eine Einkaufs-Provision von 3«/ 0 . Es ist
selbstverständlich, dass das Quantum des aus Egypten expor-
tirten Perlmutter» von einem Jahr zum andern variirt, weil die
Fischerei nicht immer gleich günstige Resultate aufweist.
Wie bereits erwähnt, geht der grösste Theil unseres Perl-
mutters nach Oesterreich, welches im Jahre 1871 ungefähr
20.000 Kantar bezog.
In zweiter Linie steht England mit circa 3000 Cautar; nach
Frankreich, Italien und Syrien sind im Ganzen etwa 1000 Ctr.
expedirt worden. Man schätzt den approximativen Werth des im
Jahre 1871 ausgeführten Perlmutters auf l'/ 2 Million Francs.
Die bedeutenderen Exporthäuser dieses Artikels sind:
N. Arbib & Comp.,
Heller & Goldschmidt,
Cli. & I). Fili TU die,
Brüder Stross,
Eugene Gross & Comp,
in Cairo und Alexandrien etablirt.