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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Alexandrien und das untere Nil-Thal: ein Beitrag des k. u. k. General-Consulates und der österreichisch-ungarischen Colonie in Egypten zur additionellen Ausstellung des Welthandels

Manipulation. Die egyptischeu Federn stehen den vom Cap der 
guten Hoffnung kommenden an Zartheit und Fülle des Haares 
nach, sowie auch die graue Waare, besonders der Siut-Prove- 
nienz, keine reine Farbe, sondern häufig einen Stich ins Höth- 
liche hat. 
Bisweilen geschieht der Verkauf der Sudan-Waare auf dem 
Wege der öffentlichen Versteigerung, zumeist jedoch zwischen 
Europäern und den eigentlichen Besitzern der Waare, welche 
theils um sie zu überwachen, theils um für den daraus zu erzie 
lenden Erlös Manufacturwaaren in ihr Land zurückzuführen, die 
selbe begleitet haben. Die Yemener Federn sind in den Händen 
von arabischen Commissionshäusern oder von Agenten der in 
Fernen etablirten Besitzer 
Während schwarze und graue Federn seit dem Jahre 1866 
sich fast immer auf demselben Preise erhalten haben, ist bei 
den feineren Gattungen (ausser zur Zeit des deutsch-französischen 
Krieges) ein fortwährendes Steigen beobachtet worden. 
Im Jahre 1866 kosteten: 
I. und II., weisse 1500 P c , 
III., weisse 600 P c , schwarze lange und kurze 200 P c , 
graue, „ , „ 100 ,, 
Der heutige Stand ist: 
1. und II., weisse 8000 P c , 
III., Coden 1800 „ 
schwarze lange und kurze 200 „ 
graue „ „ ,. 100 ,, per Kottoli, 
wobei noch zu berücksichtigen ist, dass in früheren Jahren kaum 
ein Viertel so viel Bindfaden auf die Waare gelegt und dieselbe 
auch nicht so betrügerisch unter einander gemischt wurde. 
Folgende Spesen sind auf den Artikel zu verzeichnen: 
Sensarie 1 % i Waage */* P,. für schwarze und graue; 
V* P c für weisse per Kottoli. Zufuhr 5—10 Piaster per Collo; 
Emballage 40 — 60 Piaster per Kiste; Fracht nach Alexan 
drien Va%; Ausgangszoll 1 0 0 ; Expeditions-Spesen in Alexan 
drien 15 — 20 P.: Assecuranz 3 / s %; Fracht nach Europa */**/o; 
Commission 3«/ 0 .
	        
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