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Noch vor wenigen Jahren wurden fast alle egyptischen
Hadern per Dampfer nach Liverpool exportirt. Seit dem Jahre
1871 jedoch hat sich ein ziemlich reger directer Export per
Segler nach den Vereinigten Staaten gebildet, so beträgt dasselbe
gegenwärtig circa 40«/„ der ganzen Production.
Ungefähr 10#/ 0 derselben wird von der vice-königlichen
Papierfabrik in Bulak consumirt und der Rest geht nach England.
Fracht von hier nach England beträgt im Sommer gewöhnlich
20—30 Sh. und im Winter, während der Periode des Baumwoll-Export,
35—45 Sh. (per Steamer) per Tonne Gewicht.
Nach Amerika per Segler haben Frachten bis jetzt zwischen
30 45 Sh. per Tonne Gewicht variirt.
Ausfuhrzoll ist 1% weniger 10»/« vom Werthe der Waare.
Commission auf Aufträge vom Auslande ist 2% 3o/ 0 .
Verkauf für den Export geschieht per Oka (36 Oka =
49 1 fund engl.) in Para-Tarif, und zwar macht man zwischen
den drei Farben einen Unterschied von je 10 Para per Oka.
I leise haben in den letzten Jahren nach Massgabe des
Liverpooler Marktes zwischen 35 und 52 Para für weisse,
25 und 42 Para für blaue, 15 und 32 Para für bunte variirt.
Gepackt ist die Waare in hydraulisch gepresste Ballen von
6 bis 9 Centnern; Tara wird nicht vergütet, sondern Brutto für
Netto verkauft.
Zahlung wird in Baar bei oder vor Empfang geleistet. Die
Haupt-Exporteure sind die Herren:
J. B. S e ffe r & fils,
Mens hausen & Comp.,
T o d R a t h b o n e & Comp.,
L. Ricordi & Comp, und Andere.
Das in den letzten Jahren exportirte Quantum war circa
18.000—20.000 Ballen per Jahr.
Preis Anfang dieses Jahres war: 45, 35, 25 Para per Oka
oder % d , 8 /« d , ‘A rt per englische Centner frei an Bord hier.