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selbstverständlich, dass das engherzige Wesen in unserem Falle
unterliegen muss, wenn es gegen Rivalen wie Frankreich und
England zu kämpfen hat. Wir verschliessen uns den Fortschrit
ten nicht, die gerade in dieser Richtung in den letzten Jahren
gemacht wurden, und wenn wir diesen heiklen Punct berührt
haben, so war es eben, damit man sich mit dem Erreichten nicht
begnüge, sondern rüstig vorwärts schreite, bis unsere Rivalen,
wenn auch nicht überholt, so doch wenigstens eingeholt sein
werden.
Wir sehliesseu unsere allgemeinen Bemerkungen, indem wir
die bedeutendsten Import-Artikel Egyptens hier aufzählen:
Dieselben sind:
Baumwollwaaren, Bijouterie, Butter, Cigarren, Ciment, Con-
terien, Droguen, Eisen, Eisenwaaren, Fayence, Glaswaaren,
Holz, Kerzen, Kohlen, Kleider, Kupfer, Leder, Maschinen, Manu-
facturwaaren, Mehl, Messingwaaren, Meubel, Oele, Obst, Papier,
Petroleum , Quincaglien , Reis , Seidenwaaren , Seilerwaaren,
Schlachtvieh, Spirituosen, Tabak, türkische Kappen, Tuch, Vege-
tabilien, Wäsche, Wollwaaren, Zündhölzer und Zucker.
Nach den Aufzeichnungen de Regny’s beläuft sich die Werth
ziffer der nach Alexandrien importirten Waaren auf circa Frcs.
150,000.000, worin die für Rechnung der Regierung angelaug
ten Waaren, sowie auch jene, die in andern Häfen ausgeladen
wurden, nicht begriffen sind. Es bleibt uns nur noch zu sagen
übrig, dass jeder Artikel auf der Douane einer Zollgebühr von
8o/ # Minus 10"/ 0 Sconto unterworfen ist, und dass dort ausserdem
eine Fachinagegeb Uhr von </ 4 —5 Piasterpr. Collo eingehoben wird.
Die übliche Sensarie im Lande ist y 2 —1 o/ 0 nach Massgabe
des Artikels.
Verkaufsprovision für Consignationsgüter berechnen hiesige
Häuser je nach dem Artikel 2—5»/„, ausserdem ganz gering
fügige Magazinage und Assecuranzspesen, falls die consignirten
Artikel eingelagert werden müssen.