Droguen, Specerei-Waaren und FarbestofFe.
Von C. Dauphin und Charreyron.
Die Schwierigkeiten, welche sich diesem Berichte entgegen
stellen, sind so auffällig, dass wir eigentlich gar nicht speciell
darauf aufmerksam zu machen brauchten; wenn es dennoch
geschieht, so wollen wir damit im Vorhinein die grossen Lücken
und Mängel entschuldigen, welche unsere Arbeit nothwendigei
Weise enthalten muss. Um das Thema auch nur annähernd
skizziren zu können — denn zu einer irgend fertigen Aibeit
fehlen alle Anhaltspuncte — müssen wir die verschiedenen, in
dieses Fach einschlagenden Artikel vor Allem in zwei Kategorien
theilen, nämlich in jene, welche Egypten aus Europa bezieht,
dann in solche, welche entweder aus den Provinzen des lothen
Meeres oder aus dem Innern Afrika’s hieher gelangen, um theil-
weise im Lande selbst verbraucht, theilweise nach Europa weiter
befördert zu werden.
In die erste Abtheilung gehören in erster Reihe alle pliar-
maceutischen und chemischen Präparate, ferner viele übei-
seeischen Droguen und Specerei-Waaren, für welche sich in
Europa irgend ein Stapelplatz herangebildet hat, \ on welchem
aus die Versorgung des Consumos erfolgt; schliesslich Aatm-
producte des europäischen Bodens, welche hier eingeführt und
im Lande verbraucht werden.
Von den afrikanischen Bodenerzeugnissen erscheinen manche
gleichzeitig in den Import- und Exportlisten; da sie entweder
dem Bedürfe des einheimischen Consums nicht genügen oder in
geläutertem Zustande aus Europa zurückkehren.
Durch Vorstehendes haben wir einen Rahmen geschaffen,
innerhalb dessen wir nun zur wenigstens oberflächlichen Be
leuchtung der diversen Kategorien übergehen wollen.