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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Alexandrien und das untere Nil-Thal: ein Beitrag des k. u. k. General-Consulates und der österreichisch-ungarischen Colonie in Egypten zur additionellen Ausstellung des Welthandels

Droguen, Specerei-Waaren und FarbestofFe. 
Von C. Dauphin und Charreyron. 
Die Schwierigkeiten, welche sich diesem Berichte entgegen 
stellen, sind so auffällig, dass wir eigentlich gar nicht speciell 
darauf aufmerksam zu machen brauchten; wenn es dennoch 
geschieht, so wollen wir damit im Vorhinein die grossen Lücken 
und Mängel entschuldigen, welche unsere Arbeit nothwendigei 
Weise enthalten muss. Um das Thema auch nur annähernd 
skizziren zu können — denn zu einer irgend fertigen Aibeit 
fehlen alle Anhaltspuncte — müssen wir die verschiedenen, in 
dieses Fach einschlagenden Artikel vor Allem in zwei Kategorien 
theilen, nämlich in jene, welche Egypten aus Europa bezieht, 
dann in solche, welche entweder aus den Provinzen des lothen 
Meeres oder aus dem Innern Afrika’s hieher gelangen, um theil- 
weise im Lande selbst verbraucht, theilweise nach Europa weiter 
befördert zu werden. 
In die erste Abtheilung gehören in erster Reihe alle pliar- 
maceutischen und chemischen Präparate, ferner viele übei- 
seeischen Droguen und Specerei-Waaren, für welche sich in 
Europa irgend ein Stapelplatz herangebildet hat, \ on welchem 
aus die Versorgung des Consumos erfolgt; schliesslich Aatm- 
producte des europäischen Bodens, welche hier eingeführt und 
im Lande verbraucht werden. 
Von den afrikanischen Bodenerzeugnissen erscheinen manche 
gleichzeitig in den Import- und Exportlisten; da sie entweder 
dem Bedürfe des einheimischen Consums nicht genügen oder in 
geläutertem Zustande aus Europa zurückkehren. 
Durch Vorstehendes haben wir einen Rahmen geschaffen, 
innerhalb dessen wir nun zur wenigstens oberflächlichen Be 
leuchtung der diversen Kategorien übergehen wollen.
	        
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