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Griechenland, Türkei und Syrien liefern hieher
sowohl Rothweine in Fässern, als auch Branntweine (Mastic) in
Krügen von 30, 50 und 60 Litres.
Der jährliche Import erreicht ungefähr 3000 Fass Wein, in
Fässern von 200 Litres, und 13.000 diverse Colli gebrannte
Flüssigkeiten.
Belgien betheiligt sich an der Versorgung des hiesigen
Platzes nur als Abladeplatz des von Holland stammenden Genevre
und einiger süssen Liqueurs.
Die französischen Producte decken unstreitig den grössten
Theil des hiesigen Bedarfes; wir werden uns daher darauf be
schränken, einige Andeutungen Uber deren Qualität zu geben,
welche gleichzeitig einen Anhalt liefern können, um die Erzeug
nisse anderer Länder zu beurtheilen, wobei nur den Temperatur-
lind Terrain-Unterschieden insofern Rechnung getragen werden
muss, als sie auf den Alkohol- oder Zuckergehalt dieser Producte
von Einfluss sein könnten.
Die ordinären französischen Weine, deren Absatz in Egyp
ten so bedeutend ist, sind gewöhnlich von dem letzten Jahrgange
gut in Geschmack, klar und von schöner, lebhafter Farbe. An
Alkohol enthalten sie ID/* ä 12 Grade, Centigrade, welcher
Gehalt nothwendig ist, um das egyptische Klima ertragen zu
können.
Diese Weine kommen beinahe ausschliesslich aus der Pro
vence (Gegend von Bandol im Departement Var) und aus dem
Languedoc, nämlich Nimes, Montpellier, Cette und Bezieres.
Der Werth der Weine fluctuirt natürlich je nach der Reich
haltigkeit der Ernte; die Preise für hier werden immer frei an
Bord ab Marseille gestellt; die Spesen und Gefahren der Reise
treffen den Käufer, dagegen die Emballage den Verkäufer.
Folgende waren die Durchschnittspreise der letzten Jahre:
1868 . . 70 Frr —
1869 . . 67
1870 . . 60
1871 . . 56
1872 . . 70
Die seit den Monaten September und October 1872 ein
getretene Preissteigerung, in Folge deren man heute 761 res. 78 C.
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