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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Alexandrien und das untere Nil-Thal: ein Beitrag des k. u. k. General-Consulates und der österreichisch-ungarischen Colonie in Egypten zur additionellen Ausstellung des Welthandels

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Sowohl Salonhölzchen als Ztindschwamm werden entweder 
loco Bord Triest oder franco hier gehandelt, und richten sich die 
Preise nach den Notirungen am Erzeugungsorte. 
Heute kosten Salonhölzchen 45 fi. 29 kr. ö. W. per Kiste 
loco Triest oder 600—610 P 0 franco hier. 
Die Fracht und Assecuranz von Triest beträgt circa 18Va 
bis 19 P c per Kiste, der Einfuhrzoll und Bezugsspesen eben 
so viel. 
Ztindschwamm kostet loco Triest 45 fl. 36 kr. ö. W. franco 
hier 700—710 P c per Kiste. Die Spesen von Triest bis hieher 
mit Inbegriff des Einfuhrzolles, sind ungefähr 48 P c per Kiste. 
In Bezug auf die Zahlungsbedingungen sind Zündwaaren 
sogenannte Comptant-Artikel, d. h. sie werden nominell per 
comptant gehandelt, doch erfolgt die Zahlung in mehreren Raten, 
und es dauert gewöhnlich 30, zuweilen aber auch 60, ja 90 
Tage, bis ein Posten gänzlich regulirt ist. Nur bei ausserordent 
lich günstigen Verhältnissen kann man wirkliches Cashdoron 
erlangen. 
Die Courtage für Zündhölzchen ist y s «/ 0 , Verkaufsprovision 
2 Percent. 
Nach Cairo wird der Artikel auf dem Nil per Barken trans- 
portirt, und kostet die Fracht bis dahin je nach den Jahreszei 
ten 10—20 P c per Kiste. 
Die Eisenbahn übernimmt den Transport von Zündwaaren 
nicht, ausser zu absolut unzugänglichen Bedingungen. 
Die Preise in Cairo richten sich nach den hiesigen, und sind 
meistens nur um die Fracht erhöht, was in Rücksicht auf das 
Risico der Preise höchst ungerechtfertigt ist. 
Von hier nach Cairo kann man nur gegen total loss assecu- 
riren, was insofern vollständig zwecklos ist, als Zünderkisten, 
welche auf dem Wasser schwimmen, nie ganz verloren gehen 
können, wohl aber bei der leisesten Berührung mit dem Wassei 
ihren ganzen Werth verlieren. 
Von den obengenannten österreichischen 1 abrikeu sind nur 
zwei hier vertreten, nämlich Bernard lürth (durcn D. I ollak) 
und H. Pojatzi und Comp, (durch G.B.Heberle). Die anderen 
arbeiten entweder vermittelst Triester Firmen oder direct mit 
den hiesigen Importeurs.
	        
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