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MAK

Full text : Beschreibender Katalog einer Sammlung von Spitzen und Kanten

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341.  Kirchenspitze  mit  clem  beliebten  zickzackförmigen  Muster.
Fabrikation  des  jülicher  Landes.  XV111.  Jabrh.
342.  Kirchenspitze  für  alltäglichen  Gebrauch.  Der  Fond  maschenförmig ­
  in  Quadrat  ähnlich  clen  Filet-Arbeiten.  Die  stereotype ­
  Musterung  als  Blumenwerk  in  dichtem  Leinen  ausgeführt.
XV111.  Jahrh.
343.  Einfache  Kirchenspitze  einer  gröbern  Sorte  mit  dem  traditionellen ­
  Muster,  wie  es  im  vorigen  Jahrhundert  immer  wieder
in  Erkelenz,  Malmedy  etc.  geklöppelt  wurde.
344.  Auf  den  Kissen  geklöppelte  Kirchenspitze  rheinischer  Fabrikation. ­
  Der  Grund  in  der  obern  Hälfte  in  weiten  Maschen
durchbrochen,  in  der  untern  Hälfte  in  einem  dichtem  reseau  gehalten. ­
  XV111.  Jahrh.
345.  Kirchenspitze  in  einem  traditionellen  Dessin  zickzackförmig ­
  gemustert  mit  dazwischen  befindlichen  Vierpass-Rosen.  Erkelenzer
  Industrie  des  XV111.  Jahrh.
346.  Rheinische  Kirchenspitze  mit  einem  quadratischen  Dessin
und  dazwischen  befindlichen  Vierpässen.  Angefertigt  von  den
Klöpplerinnen  in  Erkelenz  und  Malmedy,  die  mit  dem  Aufkommen ­
  der  Spitzenweberei  erst  in  diesem  Jahrhundert  ihre  lohnende
Industrie  untergehen  sahen.
347.  Brabänder  Spitze  in  einer  gröberen  Technik  und  mit
einem  charakteristischen  Blumenwerk  gemustert,  wie  es  für
die  Fabrikation  von  Brügge  im  XVII.  Jahrh.  massgebend  ist.  Das
Muster  macht  sich  kenntlich  durch  eine  grosse  Blume  in  Mitte
der  Dessins,  deren  Blätterwerk  nur  durch  Durchbrechungen  in
Leiterchen  angedeutet  ist.
348.  Flanderische  Kante,  geklöppelt  in  den  Klosterschulen
Brüggens  mit  jenem  charakteristischen  Muster  und  der  grossen
Blume  ähnlich  der  im  vorhergehenden  Muster.  Der  Fond  au  reseau
in  Doppelschlag  gearbeitet.  Diese  und  die  folgenden  vier  Kanten
            
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