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Falle durch entsprechende Zusätze von feuerfester Masse diesem
Uebelstandc begegnen. Bei theueren Massen empfiehlt sich ein Zusatz
von gebranntem Alaun.
Angussmassen (Engobes).
Wir haben beim Beginn dieses Artikels die Natur und die
Zwecke der Engobes kennen gelernt. Es wäre vielleicht einfache!
gewesen, zwischen diesen und den früher besprochenen Farbenpasten
ETen Unterschied zu machen. Es scheint indessen doch zweckmassig
diese zwei Färbungsmittel wohl zu unterscheiden, und zwar
wegen der verschiedenen Methoden , nach welchen man sie auf den
Thonwaaren aufträgt. Ausserdem müssen die Engo es, vom ■
SenStandpunkte" betrachtet, anderen Anforderungen entsprechen,
als die in der ganzen Masse einfach gefärbten Pasten. ,
In der That wird die Farbenpaste immer ein befriedigendes
Resultat ergeben, wenn sie nach einer der
mit aller Sorgfalt erzeugt und unter den geeigneten Verhältnissen
gebrannt wurde, also nicht bloss mit aller Vorsicht und Sorgfalt,
sondern auch in dem entsprechenden Feuer. 7
Es ist ferner zum Gelingen der Engobes eine solche Zusam
mensetzung derselben nothwendig, dass sie in demselben I euer
Wnnen wie der Gegenstand, auf dem sie aufgetragen sind da s sie
dieselbe’ Ausdehnung und Schmelzbarkeit zeigen und auch entspreehend
haften ^ gegenüber der Glasur
zeigen weim es sich darum handelt, sie für glasirte Thonwaare anzuwenden
erst wiederholt zu werden, dass sie sich m
Bezug L^Serstandsfähigkeit gegen äussere Einflüsse gegen ^enen
des Ofens und der Glasur, ebenso verhalten müssen wie die faii^e
Pasten 6 die wir am Anfänge dieser Abhandlung über die zur Verzierung
der Thonwaaren geeigneten Methoden besprochen haben.
Die Engobes werden meist wie die Oxyde angebracht Man
trägt sie fast immer auf den geformten Gegenstand auf und uber-Zi6ht
Indessen Wcte^unT'd"’ italienisch-griechischen Thonwaaren ein
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