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Oxyde gefärbte glasartige Substanz verstehen. Man nenn m der
Industrie im Allgemeinen jede glasartige Substanz Email, welche ihre
Durchsichtigkeit durch Beimischung einer bestimmten Menge von Zinn,
Antimon oder arseniger Säure verliert.
Da man jedoch mit diesem Namen auch die durchsichtigen, au
emaillirten Metallplatten ausgeführten Malereien bezeichnet, ja sogar
die Farben, deren man sich zum Malen auf Folien u. s. w. bedient,
so wollen wir auch seine allgemeine Bedeutung testhalten.
Es scheint indessen angezeigt, einen Unterschied zu machen
zwischen Opemail, d. i. undurchsichtigem, und lransemäil, d. i.
durchsichtigem Email. . , ,. ,
Diese zwei Benennungen dürften leicht Eingang Enden
Das Opemail wird sich immer aus durchsichtigem Email durch
Hinzufügen von etwas ungefärbtem Opemail leicht und einfach her-&feUen
Man S Meht, dass die Anwendung des Emails als Färbemittel zum
Malen der Thonwaaren zusammenfällt mit jener von durchsichtigen
Gl—cn, und de. viele von d.» Anf.cd—gc., »»».
man an diese stellen muss, auch hier Geltung haben. So müssen
z B jie farbigen Glasuren bei bestimmten Temperaturen schmelzba
sein eine genügende Härte besitzen, um wenigstens den Reibungen
z „ widerstehen, denen sie bei dem Gebrauche, für welchen sie ange^
fertigt werden, ausgesetzt sind, und sie müssen hinreichend beständig
sein gegen Luft und Wasser, um nicht zu bald jenen Glanz zu verlieren,
welchen ihnen die Eigenschaft der Verglasbarkeit verleiht.
der .1« Glasuren für di»
Thonwaaren verwendeten durchsichtigen oder undurchsichtigen Gattuncren
von Email ist natürlich sehr variabel.
Die Glasuren müssen hier bei Temperaturen gebrannt werden,
welche sich nothwendig mit der Natur der Thonwaare andern, ob
man nun eine Thonwaare erzeugt, welche nur ein einmaliges Brennen
erfordert, oder eine solche, welche zweimal nach einander gebranu
Wei ' de Wollen ^ bemerken) Uass man die Glasur nach Belieben
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Bei solchen Thonwaaren angewendet, welche be, sehr hoher Temperatu
•"“SÄ 1». Ou,ae, in dem Gl—.» v.lMeh. .ich gleichzeitis:
mit dem Schmelzen der Glasur. . , . •
Der Anwendung dieser Methode kann kein anderes Hmdennss
Wege stehen, ausser einem solchen, welches sich aus dem Gebrauche
von Oxyden mit sehr grossem specifischen Gewicht eige en