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Lüster ist ähnlich dem Burgos-Lüster, bietet aber ein glänzenderes
Aussehen dar. Wenn das Gold nicht ganz in die ölige* FlüssTgkeil
.ingeht mit der man das Chlorgold mengt, so erhält man eine
schwache Vergoldung, die aber noch immer stärker ist, als der Burgö“
Lust«, die letztere resultirt eben aus einer Flüssigkeit, welche 8 so
r~r gen r Spuren von Goid «« ^ s»
usters den man in England purple gold-luster nennt, gibt
de St. Aman folgendes Verfahren an:
Man lost 25 grm. Gold in der entsprechenden Menge Königswasser,
fugt dann 6-5 Grm. Zinn in kleinen Portionen zu bis alfes
| e lost ist; einen Theil dieser Lösung mischt man mit 50 Grm
Se f! 20 Gl ™' Theeröl zu, hierauf wird der
verdüimt Dm“"? be ‘ gem,Scht und m!t 60 Grm. Terpentinöl
\ erdunnL Die Mischung nimmt das Aussehen eines dicken Breies
an Ls ist klar dass man die wässerige Flüssigkeit von der öligen
vor der Anwendung trennen muss. g
Mit Schlaggold gelangt man am sichersten zum Ziele. Das
Retn sl W!rd LaVende10 ' aDgeriebe 'G anfangs geht das
vo li T ter ’ ' Vemi die Feuchti S k e ; t verdampft, leichter
statten. Man hat auch vorgeschlagen, die Gold-Lüster zu bereiten,
indem man Gold in Schwefelalkalien auflöst.
■ gUt , ber <; ltete Meissner Vergoldung besitzt Farbe und Glanz
des Go des; der Glanz rührt hier nicht vom Poliren her wie bei der
gewöhnlichen Vergoldung. Man erhält sie auf verschiedene Weise.
Das Verfahren, welches man in Meissen befolgt, ist noch Geheimniss;
man macht indessen jetzt diese Vergoldung auch in Frankreich
utertie und Carr<5 haben auf verschiedene Methoden Patente
genommen. Das Verfahren von Dutertre ist folgendes.
Man löst in gelinder Wärme:
reines Gold 32 Grm
• n j Salpetersäure 12g- „
I Salzsäure 128 „
Nach der Lösung des Metalls wird hinzugefügt:
metallisches Zinn j.g
Antimonbutter
Die erhaltene Lösung verdünnt man mit 500 Grm. Wasser.
Anderseits bereitet man eine Lösung aus:
Schwefel lg
venetianiscliem Terpentin 16
Terpentinöl
Man erwärmt bis zur vollständigen Lösung und fügt 50 Grm.
avendelöl zu; man erhält so einen wahren Terpentin-Schwefelbalsam'
aus dem sich beim Erkalten der Schwefel nicht abscheiden soll.
Salvetat. _