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Kügelchen deutlich sehen, wenn man mit dem Hammer Proben von
emaillirten Platten abschlägt. Dabei bleibt zuweilen ein Theil an dem
Metall haften und zeigt dann dieselbe Farbe und das gleiche Aussehen
wie dünne Lagen desselben Emails.
Aus der 'labeile B sind die Resultate der Versuche ersichtlich
welche Salvetat anstellte, um den Werth der genannten Emailsorten für
die Industrie beurtheilen zu können. Das Aussehen der Bruchflächen
und die Grösse der blossgelegten Metalloberfläche lieferten den Massstab
zur Vergleichung der Emails in Bezug auf ihre Güte.
Schlagt man mit dem Hammer auf eine kleine mit Email überzogene
Platte, so wird dieses Anfangs bersten und sieh dann ablösen,
und entweder das Metall blosslegen oder sich in zwei Schichten spalten’
von denen die eine an dem Metall haften bleibt, während die andere
abspringt. Im ersteren Falle ist offenbar das Haftungsvermögen geringer
als im zweiten. Unter der Bezeichnung „vollkommen“ ist in der Tabelle
dieser letztere Fall verstanden; als „gering“ ist das Haftungsvermögen
derjenigen Emailsorten bezeichnet, welche sich unter dem Hammer leicht
und vollständig ablösen. Man sagt, dasselbe habe gar kein Haftungsvermogen,
wenn es sich beim Erkalten von selbst in Schuppen loslöst.
Als mittelmässig bezeichnet man dasselbe, wenn das Haftungsvermögen
zwischen die eben angegebenen Grenzen fällt, wenn also das Email
unregelmässig haftet, nämlich gut an manchen Stellen und schlecht
an anderen. Es versteht sich von selbst, dass die Bezeichnung: vollständiges
Haftungsvermögen nicht absolut giltig ist, denn es gibt
kein Email, welches wiederholten Hammerschlägen widerstehen würde.
I m schwierige Bezeichnungen der verschiedenen Grade der
Schmelzbarkeit zu vermeiden, hat man von dem leichtest schmelzbaren
Email ausgehend, dieselben stufenweise angeordnet. Diese
Schmelzbarkeit ist bei den verschiedenen Emailgattungen verschieden,
sic hängt ab von der Menge des Bleioxydes. Der Einfluss der
Alkalien und der Borsäure ist gegenüber dem des Bleioxydes sehr
unbedeutend. Es ist schwierig, sich im vorhinein über die Schmelzbarkeit
so ^ complicirter Mischungen zu orientiren, besonders wenn
Kali und Natron zugleich vorhanden sind. Uebrigens enthalten alle
Emails Borsäure, und die Constitution der Borosilicate ist noch so
gut wie unbekannt.
Ausser dem Haftungsvermögen und der Menge des Bleioxydes,
welche in gleichem Verhältnisse mit der Schmelzbarkeit zunimmt, ist in
der Tabelle B auch -das Aussehen nach dem Schmelzen angegeben, sowie
auch die Anzahl der enthaltenen Procente von Alkalien oder Borsäure.
Die Versuche über das Haftungsvermögen wurden mit verschiedenen
Platten wiederholt. Dadurch versetzte man sich in die
Lage, die erhaltenen Resultate als richtig betrachten zu können und
daraus mit Sicherheit Schlüsse zu ziehen. Eine genaue Betrachtung
der vorstehenden Tabellen lässt es als unzweifelhaft erscheinen, dass
Salvetat. „