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MAK

Full text : Ueber Decoration von Thonwaaren und Emaillage

Eine  Lösung  von:
Metallischem  Zink  200
metallischem  Eisen  200
Kobaltoxyd  40
wii'd  mit  kohlensaurem  Natron  gefällt.  Wenn  der  Niederschlag  seine
grüne  Farbe  verliert,  wird  er  ausgewaschen  und  getrocknet.
Die  Mischung  geschieht  nun  in  folgendem  Verhältniss:
Chromeisen  250
Oxyd  für  Holzbraun  250
Glasfluss  Nr.  1  125
Carinin.  Man  fügt  zu  dem  Purpur  für  Porzellan  von  dem  oben
angegebenen  Rubinroth,  und  zwar:
Helles  Rubinroth  300
Purpur  für  hartes  Porzellan  .  .  .  .  150
und  reibt,  ohne  zu  schmelzen.
Purpur.  Man  setzt  dem  Purpur  für  Porzellan  eine  etwas  geringere ­
  Menge  von  Rubinroth  zu  und  behandelt  die  Farbe,  wie  die  vorhergehende. ­
  Man  nimmt:
Dunkles  Rubinroth  .  .  150
Purpur  für  hartes  Porzellan  .  .  .  .  150
Wir  werden  später  Mischungsverhältnisse  angeben,  mit  deren
Hilfe  man  verschiedene  Nuancen  erhalten  kann.
Wenn  man  rothem  Eisenoxyd  ein  Zehntel  seines  Gewichtes  Glasfluss ­
  Nr.  1  zusetzt,  erhält  man  ein  sehr  gutes  Rothbraun,  welches  müden ­
  Nachtheil  hat,  unter  der  Glasur  Sprünge  zu  bekommen.  Man  kann
dem  abhelfen,  indem  man  etwas  von  dem  Dunkelgelb  hinzugibt,  dessen
Zusammensetzung  wir  später  angeben  werden.
Gla  s  ur  für  Malereien.
Die  angegebenen  Farben  verglasen  nicht  für  sich  allein.  Sie
können  den  Glasglanz,  welchen  man  von  emaillirten  gemalten  Gegenständen ­
  verlangt,  nur  erhalten,  wenn  man  sie  mit  einer  Glasur  überzieht.
Diese  Glasur  muss  nach  dem  Schmelzen  sehr  durchsichtig,  sehr  gleichförmig ­
  und  frei  von  Sprüngen  und  Blasen  sein.  Die  Farben  dürfen  durch
dieselbe  nicht  leiden,  sondern  sollen  vielmehr  lebhafter  gemacht  werden.
Es  ist  gut,  wenn  die  Glasur  etwas  leichter  schmelzbar  ist  als  das  Email.
Salvetat  gibt  ihre  Bereitung  folgendermassen  an.  Man  schmilzt
in  einem  Thontiegel:
Sand  825
Minium  500
Pottasche  von  50 (l / 0  425
Man  reinigt  dieselbe,  reibt  sie  fein,  wäscht  sie  mit  kochendem
Wasser  aus  und  trägt  sie  dann  in  zwei  Lagen  auf,  um  eine  vollständige
Gleichheit  zu  erzielen.
            
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