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oder können, die wehmütig die
„Profanierung^^ der heiligen Kunft
betrauern und lieber untätig hinter ihrer
Staffelei fii5en, als kräftig 5u?ugreifen,
um der Kunft neue Wege ?u ebnen.
Nicht mehr lollte das fclion ?ur Phrafe
gewordene „Part pour Part , Kunft
um der Kunft willen, allein herrfchen.
Kunft für die W^irtfehaft und Wirtfchaft
für die Kunft, war die Lofung
der neuen Männer, die rechtzeitig
erkannt hatten, daß, wie äußerlich
Schlapphut, Vatermörder und Samtjoppe
keineswegs mehr in das Bild
unlerer amerikanifierten Zeit paßten,
audi ihre Einteilung zur Kunft grundlegend
zu ändern war.
Kunlt für die Wirtfcliaft! Welch
mannigfache Afögliclikeiten cröffneten
fich d ein modern denkenden Künftler.
Er wurde zum Tambour auserfehen,
er hatte die Werbetrommel für die
Wirtfehaft Zu rühren, Reklame, Reklame
hieß fein Stichwort. Die Reklame,
ohne die ein erfolgreicher
Gefclräftsbetrieb heute nicht denkbar
ift, fie lag noch tief in ihrem Dornröschenfehlaf,
als der moderne Künftler
kam und fie wachküßte. Eine
moderne Oroßltadt braucht die Reklame;
die Eitfaßfäulen und Leuchtfchilder
find die Schönpfläfterchen
in ilirern Antlitj. Beherrfcliung der
Straße wurde zum Schlagwort — die