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Full text: Die kunstgewerblichen Fachschulen des k.k. Handelsministerium

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Arbeiten der Schiller kamen Kästen und andere Möbel 
stücke in Wolfsberg, Einiges bei der Ausstellung in Wien zum 
Verkaufe, des Uebrigen war die Lehrwerkstätte vorderhand fast 
ausschliesslich zur Herstellung der eigenen Einrichtung in An 
spruch genommen. 
Die Frequenz betrug zu Ende August 1874 im Ganzen 59 
Schüler, 9 Vormittagsschüler, 40 in der Sonntagsschule, 3 im 
Freihandzeichnen, 7 in der Werkstätte. Am Schluss des Schul 
jahres 1874/5 waren 40 eingeschrieben, Vor- und Nachmittags 
kamen 8, den halben Tag 2, von 11 bis 12 Uhr Vormittags 4 und 
am Sonntag 26 Schüler. Von denselben arbeiteten 8 als Lehrlinge 
der Schulwerkstätte, 21 als Lehrlinge bei Meistern in der Stadt, 
5 waren Gehilfen, 6 ohne Arbeit. Die ausgestellten Arbeiten 
entsprechen in ihrer soliden Durchführung der Aufgabe dieser 
Schule, welche einfache Möbeln zu fertigen ihre Schüler in Stand 
setzen soll. 
Dem Mangel an geeigneten Localitäten, an welchem die 
Fachschule bisher litt, ist in der allerneuesten Zeit in befriedi 
gender Weise abgeholfen worden.
	        
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