Brücke über den Wasserfall.
Ausgestaltung des
Elektrizitätswer
kes und die Straßen
pflege.
Vor allem mußte die
Energie des Werkes ge
hoben werden, was durch
Aufstellung eines neuen
Aggregates erfolgte, das
eine Mehrleistung von
zirka lOOOPS ermöglichte,
so daß heute das Werk
2400 PS zu liefern in der
Lage ist. Um aber für alle
Zufälle, besonders die im
Gebirge möglichen Was
serkatastrophen, gesichert
zu sein, wurde das Werk
auch an das Landcs-Elektri-
zitätswerk angeschlossen.
Eine Entsan
dungsanlage und ein
Dach wehr, welche erst
1928 eingebaut wurden,
sichern das Zulaufrohr ei
nerseits von zu starker
Scheuerung, anderseits er
möglicht das Dachwehr
bei geringem Wasserstand die notwendige Stauung
zur Erhöhung des Zulaufes. Daß diese beiden An
lagen so ausgestaltet wurden, daß sie das unver
gleichlich schöne Bild des Wasser-
Thermalwasser-Trinkbrunnen im Kursaal.
falles nicht stören, ist besonders zu be
merken.
Das zweifellos schwierigste Kapitel ist die
Straßenpflege. Die unregelmäßigen Terrain
verhältnisse und die klimatischen Verhältnisse ge
statten nicht, die andernorts bewährten Mittel ein
fach hier anzuwenden. Es mußten verschiedene
Studien gemacht werden, die sehr kostspielig waren.
Gegenwärtig wird Kleinsteinpflaster verwendet,
das mit einem Fugenverguß und Teppichbelag aus
Kaltasphalt überzogen ist.
Die Straßen waren, wie ja überall, auch hier
nicht in idealem Zustande, insbesondere was den
Unterbau und die Breite anbelangt. Der immer
stärker werdende Autoverkehr verlangte immer
mehr eine gründliche Lösung.
In drei Etappen versuchte die Gemeinde diese
Lösung zu finden. Erst wurde die Straße nach
B ö c k s t e i n, die streckenweise nur 3 m Breite
hatte, auf 7V2—8 m verbreitert und stellt heute eine
ausgezeichnete Autostraße dai. Ebenso
wurde begonnen, die Straße in das Kötschach-
tal zu verbreitern, was in einigen Jahren vollendet
sein dürfte. Dann wurde am nördlichen Ortseingang
ein großer gepflasterter Autostandplatz errichtet,
der die Verkehrszentrale des Kurortes darstellt und
drittens, das ist nicht nur verkehrstechnisch, son
dern auch landschaftlich von Bedeutung, wurde die
Brücke über den Wasserfall auf nahe
zu das Doppelte ihrer Breite gebracht,
wodurch der bisher durch einen hölzernen Gang
versperrte Ausblick auf den Wasserfall frei wurde,
eine Errungenschaft, die nicht hoch genug gewertet
werden kann, und außerdem durch den in Fort
setzung des Brückenüberganges durch das
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