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sehen Werke von 5 KV notwendig. Im Umspannwerk
wurde außerdem ein regelbarer Transformator
zur automatischen Regulierung des Leistungsfaktors
untergebracht. Das Umspannwerk
wurde durch Ausbau des Kraftwerkes in Absam in
dieses eingebunden. Diese Lösung hatte den Vorteil,
daß für die Bedienung des Umspannwerkes
eigenes Personal nicht erforderlich ist.
Straßen und Parkanlagen.
Neben dem Ausbau der Energie-Wirtschaft der
Stadt gehört zweifellos als Vorbedingung für die
Umformung Halls zu einer Kurstadt eine planmäßige
Verbesserung und Herrichtung
der Straßen und Weganlagen der
Stadt. Hier sei nur auf die Regulierung der sowohl
vom Fuhrwerk als auch von Fußgängern viel benützten
Amtsbachgasse bei der Einmündung in die
Bundesstraße verwiesen, die entsprechend verbreitert
und reguliert wurde. Dabei mußte ein vorspringender
Stadel eines an der Straße liegenden
Besitzes eingelöst werden. Die Arbeit wurde über
Anregung des Bürgermeisters S c h 1 ö g e 1 im Sommer
1926 in Angriff genommen und vollendet.
Aber auch die Schaffung des neuen Stadtparkes,
der im Frühjahr 1927 auf dem
Platz des alten Friedhofes errichtet wurde, ist
der Initiative des derzeitigen Bürgermeisters
zu danken. Der neue Friedhof wurde im Jahre
1899 eröffnet und es ist nur begreiflich, daß
seit dieser Zeit der in der Nähe der Pfarrkirche
gelegene alte Friedhof von Jahr zu Jahr weniger
Beachtung fand. Viele künstlerische Grabdenkmäler
wurden entfernt und die Arkaden, die den alten
Friedhof von der Umwelt abschlossen, wurden
baufällig. Nach langwierigen Verhandlungen kam
es zur Auflassung des alten Friedhofes, an dessen
Stelle ein Stadtpark entstand. Dabei wurde die
Straßenuinbau.
Umspannwerk, Innenraum.
werk für die Spitzendeckung, die von den beiden
Kraftwerken der Stadt, in Absam und Groß-Volder
berg, nicht geleistet werden kann, vorgesorgt hat. Die
beiden Werke beziehen ihre
Energie aus Bachläufen, die
nicht speicherfähig ausgebaut
sind. Die beiden städtischen
Werke litten daher
im Winter an Energiemangel,
während im Sommer
nur schlecht verwertbare
Überschüsse vorhanden sind.
Durch den Abschluß eines
Vertrages mit dem Aachenseekraftwerk
wurden die
städtischen Kraftwerke energie-wirtschaftlich
bedeutend
gehoben, die Betriebssicherheit
verbessert und eine günstigere
Ausnützung der überschüssigen
Energiemengen
ermöglicht. Dazu war die Erbauung
eines Umspannwerkes,
bestehend aus 25 KV-Schalthaus
mit Transformierungsanlage
auf die
Überspannung der städti-190