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MAK

Full text : Das österreichische Bauwesen

XII.  Bez.  Steinbauergasse—Längenfeldgasse—Klährgasse,
  „Bebelhof“
XIII.  „  Rottgasse—Felbigerstraße
XV.  „  Mattisplatz—Costagasse,  „Eberthof“
XVI.  „  Sandleitengasse
XVII.  „  Pretschkogasse—Zeillergasse—Kongreßplatz, ­
  „Wiedenhoferhof“
XVIII.  „  Kreuzgasse—Paulinengasse,  „Lindenhof“
XVIII.  „  Kreuzgasse—Antonigasse
XIX.  „  Obkirchergasse
XIX.  „  Döblingergürtel—Sommergasse—Guneschgasse,
  „Professor  Jodlhof“
XX.  „  Stromstraße,  „Winarskyhof“

zentral.  Wie  vorteilhaft  sich  die  zentrale  Beschaffung
der  Baustoffe  für  die  Gemeinde  Wien  auswirkt,  zeigen
die  trotz  lebhafter  Gemeindebautätigkeit  mäßigen  Baustoffpreise. ­
  Gemeindeeigene  Baustoffwerke,  beziehungsweise ­
  solche,  an  denen  die  Gemeinde  Anteil  hat  und  die
nach  und  nach  verbessert  und  mit  den  modernsten
maschinellen  Einrichtungen  versehen  wurden,  sind:
1.  Die  städtischen  Granitwerke  in  Mauthausen,
2.  das  städtische  Ziegelwerk  Oberlaa,
3.  das  Kalkwerk  Hinterbrühl,
4.  Die  Kalkwerke  Kaltbrunn  G.  m.  b.  H.  mit  ihrem
Werke  in  Kaltenleutgeben,

Professor  Jodlhof,  XIX.,  Döblinger  Gürtel.
Entwurf  Architekten  Peres,  Fraß  und  Dorfmeister.

XX.  Bez.  Pasettigasse
XX.  „  Wehlistraße—Donaueschingenstraße
XXI.  „  Brünnerstraße,  „Schlingerhof“
Ein  großes  Verdienst  hat  sich  die  Stadtverwaltung
auch  dadurch  erworben,  daß  sie  zahlreiche  freischaffende, ­
  begabte  Architekten  mit  der  Planung  von
Volkswohnhausbauten  betraute,  eine  Aktion,
die  ebenso  im  Interesse  der  Architektenschaft  wie  der
Gemeinde  gelegen  ist  und  zu  vielen  schönen  Gebäudelösungen ­
  geführt  hat.  Gleich  Wertvolles  hat  auch  die
Architekturabteilung  des  Stadtbauamtes  geschaffen.  Es
wurden  von  den  städtischen  Architekten  nicht  nur  eine
ganze  Reihe  von  besonders  sehenswerten  Anlagen  selbst
entworfen,  sondern  auch  die  Vorarbeiten  und  Mitarbeit
bei  der  Planung  aller  übrigen  Wohnhausbauten  besorgt.
Grundangelegenheiten  und  Baustoffebeschaffung.
Die  Bereitstellung  des  für  dieses  Wohnhausprogram ­
  erforderlichen  Baulandes  bedeutet  eine  umfangreiche ­
  und  schwierige  Tätigkeit,  weil  die  Gemeinde
das  Bauland  freihändig  durch  Kauf  erwerben  muß.
Die  Beschaffung  der  für  die  städtischen  Bauten  erforderlichen ­
  ungeheuren  Mengen  an  Baustoffen  erfolgt

5.  Die  vereinigte  Porphyrit-,  Syenit-  und  Sandindustrie-A.-G.
  mit  ihrem  Schotterwerk  in  Persenbeug,
6.  die  Wiener  Baustoffe  A.-G  mit  ihren  Werksanlagen
in  Mannswörth,  Kaiser  Ebersdorf,  im  Winterhafen  und
Wien,  III.,  Erdbergerlände  36.
7.  die  Steinag  A.-G.  mit  ihrem  Werke  in  Schwechat  und
8.  das  Raggendorfer  Kalksandstein-Ziegelwerk.
Um  einen  Begriff  über  den  Umfang  der  Geschäfte
der  Baustoffebeschaffungsstelle  zu  geben,  wird  nachstehend ­
  der  Umsatz  an  wichtigen  Baustoffen  im  Jahre
1925  bekanntgegeben:
3500  Waggons  Pflastersteine,  6000  Waggons  Schotter, ­
  40.000  Waggons  Ziegel,  1300  Waggons  Walzeisen,
Gußmaterial  und  Bleche,  rund  12.000  Waggons  Zement,
1000  Waggons  Stückkalk,  300  Waggons  Gips,  2000  Waggons ­
  Gipsplatten,  18  Waggons  Farbwaren,  Terpentin
und  Leinölfirnis,  80  Waggons  Dachpappe,  Isolierplatten
und  Teerprodukte,  70  Waggons  Glas,  90  Waggons  Gasund
  Wasserleitungsrohre,  Bleirohre,  Armaturen  und
sonstiges  Installationsmateriale,  500  Waggons  Fußbodenmaterial, ­
  50.000  Stück  Normentüren  und  30.000  Stück
Normenfenster,  weiters  noch  rund  200  Waggons  sonstige ­
  Baustoffe,  somit  zusammen  122.000  Waggons.

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