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MAK

Full text : Grosse Kunst aus Österreichs Klöstern

litanei.  Von  2  Händen  ausgeführt.  Böhmische  Arbeit,  seit
der  Mitte  des  XIII.  Jhs.  in  Stift  Zwettl.
Stift  Zwettl,  Cod.  204.
29  EVANGELIAR.  Geschrieben  im  Benediktinerstift  St.  Lambrecht ­
  1210—1230.  Canonesbogen,  Federzeichnungen  _  als
Initialen  und  Miniaturen.  Hervorragende  Leistung  eines
unbekannten  Künstlers.
Universitätsbibliothek  Graz,  Hs.  185.
30  SPECULUM  VIRGINUM.  1.  Hälfte  des  XIII.  Jhs.  —  Auf
12  Seiten  Federzeichnungen  mystisch-allegorischen  Inhalts. ­
  österreichische  Arbeit,  von  2  Händen,  wahrscheinlich ­
  Kopien  eines  künstlerisch  höher  stehenden  Originals.
Stift  Zwettl,  Cod.  180.
31  SAMMELHANDSCHRIFT  mit  theologischen  Texten.  2.  Viertel ­
  des  XIII.  Jhs.  —  31  Initialen  und  4  Tabellenrahmen.
Wahrscheinlich  in  Heiligenkreuz  ausgeführt.
Aus  dem  Zisterzienserstift  Neuberg  in  Steiermark,  seit
dessen  Aufhebung  (1786)  in  der  Wiener  Hofbibliothek.
Cod.  1180.
32  THEOLOGISCHER  SAMMELKODEX.  Mitte  des  XIII.  Jhs.
—•  Von  fol.  2r—12  v  Stammbaum  Christi,  im  Stammbaum
13  Medaillons  mit  aquarellierten  Federzeichnungen.  Eine
Seite  mit  allegorischen  Figuren  in  Federzeichnung;
5  große  farbige  Initialen  aus  Ranken  und  Tierleibern.
Wahrscheinlich  in  Salzburg  hergestellt.
Stift  Admont,  Cod.  128.
33  BIBEL.  2.  Hälfte  des  XIII.  Jhs.  Figurale  und  ornamentale
Initialen  mit  phantastischen  Tiergestalten  und  mit  reicher
Verwendung  von  Gold.
Kam  bei  der  Aufhebung  des  Benediktinerstiftes  St.  Lambrecht ­
  im  Jahre  1786  in  die  Universitätsbibliothek  Graz,
Hs.  130.
34  PSALTER.  2.  Hälfte  des  13.  Jhs.  —  Auf  14  ganzseitigen
Bildern  die  neutestamentliche  Heilsgeschichte  von  der
Verkündigung  bis  zum  Weltgericht.  10  große  Initialen,
eine  davon  ganzseitig,  die  andern  halbseitig,  mit  Figurenschmuck. ­
  Die  Kalenderseiten  mit  dreiteiligen  Rundbogenarkaden ­
  und  je  zwei  Medaillons  mit  Tierkreiszeichen
und  Monatsbeschäftigung.  Auf  den  6  Seiten  der  Allerheiligenlitanei ­
  Doppelbogenarkaden,  auf  fünf  Seiten  davon
kleines  Heiligenbild.  Alle  Bilder  sowie  die  Psalminitialen
in  Gold  und  Deckfarben.  Dem  Einband  (der  aus  dem
XIX.  Jh.  stammt)  sind  vorn  und  rückwärts  je  4  Heiligenbilder ­
  aufgelegt,  die  aus  derselben  Werkstatt  stammen
wie  die  Miniaturen  des  Codex.
Stift  Melk,  Codex  1858  (1833)

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