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MAK

Full text : Grosse Kunst aus Österreichs Klöstern

43  KLOSTERNEUBURGER  WELTCHRONIK.  Um  1325.  —
1  ganzseitiges  Bild,  13  kleinere  Miniaturen.  In  Wien  oder
Klosterneuburg  hergestellt.  Ursprünglich  im  Stift  Klosterneuburg, ­
  seit  1669  in  der  Wiener  Hofbibliothek.
österr.  Nat.-Bibl.,  Cod.  364.
44  BUCH  DER  ZWETTLER  STIFTUNGEN.  Um  1327.  —  Auf
3  Seiten  Miniaturen  in  Deckfarben  auf  Goldgrund,  auf
30  Seiten  Federzeichnungen,  meist  Porträts.  Niederösterreichische, ­
  vielleicht  Wiener  Arbeit.
Stift  Zwettl,  Archiv  Nr.  3.
45  BIBEL  (1.  Band).  2.  Viertel  des  XIV.  Jhs.  —  10  Initialen
in  Gold  und  Deckfarben,  zwei  davon  mit  Figuren.  Aus
dem  Dominikanerkloster  in  Krems.  Seit  1576  in  der
Wiener  Hofbibliothek.
österr.  Nat.-Bibl.,  Cod.  1170.
46  BIBEL  (5.  Band).  1333,34.  —  56  große  Initialen  in  Deckfarben, ­
  die  meisten  mit  Goldschmuck.  Laut  Schlußvermerk ­
  vom  Schreiber  Chunradus  Swevus  geschrieben.
Bis  zum  16.  Jh.  im  Dominikanerkloster  in  Krems,  seit
1576  in  der  Wiener  Hofbibliothek.
Österr.  Nat.-Bibl.,  Cod.  1174.
47  MISSALE  aus  St.  Lambrecht.  Geschrieben  im  Jahre  1336.
Initialen  mit  reicher  Filigranverzierung  und  Kanonbild.
Universitätsbibliothek  Graz,  Hs.  395.
48  MISSALE  aus  dem  Chorherrenstift  Seckau.  Zweite  Hälfte
des  XIV.  Jhs.  —  Initialen  und  Kanonbild.
Universitätsbibliothek  Graz,  Hs.  785.
49  BREVIER  aus  dem  Chorherrenstift  Seckau.  Geschrieben
1380.  —  Auf  Bl.  22  v:  Miniatur,  Christus  auf  dem  ölberg,
um  1415.
Universitätsbibliothek  Graz,  Hs.  1424.
50  BIBLIA  PAUPERUM.  Ende  des  XIV.  Jhs.  —  Auf  jeder  der
/  18  Seiten  zwei  Darstellungen  aus  der  neutestamentlichen
Heilsgeschichte,  daneben  je  zwei  Vorbilder  aus  dem  Alten
Testament,  darüber  Propheten  mit  Schriftbändern  und
erklärende  Texte.  Aquarellierte  Federzeichnungen.
Stift  Kremsmünster,  Cod.  328.
51  MISSALE.  1.  Hälfte  des  XV.  Jhs.  —  8  Bilder  in  Deckfarben, ­
  vielfach  mit  Rankenschmuck,  3  große  Initialen
mit  Ranken,  österreichische  Arbeit,  wahrscheinlich  aus
Klosterneuburg.
Stift  Klosterneuburg,  Cod.  78.
52  LATEINISCHES  RECHTSLEXIKON,  verfaßt  von  Ulrich
von  Albeck,  Bischof  von  Seckau  (1417—1431),  in  zwei
Bänden  (ausgestellt  nur  Bd.  1).  Geschrieben  1429.  —

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