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Full text: Wiener Porzellan: Original, Kopie, Verfälschung, Fälschung

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Abb. 576. Henkelschale mit Untertasse; Ernst Wahliss, Turn-Wien; unterglasurblaue Wahliss-Marke, Stempel auf der 
Giasur: „Porzellanhaus Ernst Wahliss Wien”; Obertasse (H 6,3 cm) auf der Unterseite bez. in Schwarz- Piaristen- 
kirche in Wien. , in Graublau auf der Glasur: 420; Untertasse (D 13,5 cm). - Firma Ernst Wahliss, Wien " 
Auf den ersten Blick als Fälschung zu erkennen ist die Malerei eines in mehrere Stücke zer 
brochenen, geklebten Tellers (Abb. 580) mit durchbrochener Galerie, der einen unterglasur 
blauen Bindenschild, die eingepreßten Zahlen 819 31 II sowie Ritzzeichen und Reste einer 
grauen Beschriftung auf der Glasur (,,Die Karls...”) aufweist. In diesem Fall besteht immerhin 
noch die Möglichkeit, daß wenigstens das Porzellan echt und nur die Malerei nachträglich 
hi.nzugefügt wurde, wenn auch die letzte Zahl des Jahresstempels nicht exakt dem Duktus 
der uns bekannten Altwiener Ziffern entspricht. 
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