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Neubauten und Concurrenzen in Oesterreich und Ungarn.
Cylinders ist durch eine Kapsel geschlossen, das innere in eine Mutter so
eingeschraubt, dass der Cylinder fest in den Thürrahmen hineingeschraubt
werden kann, um in die passende Lage zu kommen. Die Röhre hat
eine Weite von V 8 Zoll englisch und mündet mit dem einen Ende in den
Cylinder, mit dem andern in das Ventil J. Diese Röhre soll aus Messing
oder Leder und nicht länger als 10 Fuss sein. Die Kolbenstange E geht
durch die äussere Cylinderkappe und wird durch die Feder G in ihrer
Lage gehalten. Die Nase D wird an der Thüre so befestigt, dass sie
gegen die Kolbenstange E schlägt, so dass, wenn
die Thüre geschlossen und dann geöffnet wird, der
Kolben den entsprechenden Weg zurücklegt. Die
Thüre soll durch Federn so zugehalten werden, dass
der Anschlag D stets an der Kolbenstange E an
liegt. Die Thüre braucht dann nur innen Griff und
Riegel zu haben.
Ventilationsklappe für Zimmer von Wolf-
gavg Harbauer in Erlangen. Die Ventilationsein
richtung für Zimmer etc. ist gekennzeichnet durch
eine Klappe B, welche beim Oeffnen den Doppel
hebel E G und die Zugstange J verschiebt und
dadurch eine Klappe K öffnet, die dann beim
Schliessen der Klappe B wieder zufällt. (D. R. P. Nr. *8.55^.)
Spülabort mit Wascheinrichtung von Ludwig v. Pajcsy in Buda
pest. Der Spülabort ist ge
kennzeichnet durch eine im
Becken h drehbare Schale r,
welche nach Benutzung des
Aborts nach oben geklappt
wird, sich dabei entleert und
eine in der Wasserleitung an
geordnete Spülvorrichtung g,
<>, p derart bewegt, dass das
Spülwasser durch ein Spritz
rohr t gegen das Innere der
Schale emporgeworfen wird.
Durch das Zurücklegen der
Schale c wird die Spülvor
richtung gop so eingestellt,
dass das noch in einem nun
mehr von der Hauptleitung ni
abgeschlossenen Behälter /
befindliche Wasser durch eine zweite Leitung in die Schale fliesst, die,
nunmehr gründlich gereinigt, als Waschbecken benutzt werden kann.
(D. R. P. Nr. 78.403.)
Reissfeder mit Vorrichtung zum Stricheln und Punktiren von
Bernhardt Hang in Philadelphia. Die Reiss-
fed2r selbst ist mit einem ausschaltbaren
Finger b in das Lineal mit passenden Er
höhungen und Vertiefungen versehen, welche
der Strichelung oder Punktirung entsprechen
und über welche beim Zeichnen der Finger #
gleitet. (D. R. P. Nr. 78.884.)
Spülvorrichtung für Aborte u. dergl.
von F. Butzke äf Co. in Berlin. Durch Zug
an dem zweiarmigen Hebel i wird das
Ablaufventil e während der Benutzung des
Aborts gegen seinen Sitz gedrückt. Gleich
zeitig wird das doppelseitige Füllventil p unter Einwirkung des haken
förmigen Ende? des durch die Ventilstange g mit Spielraum tretenden
und von dieser mitangehobenen Schwimmerarmes in aus der rechten
Schlusslage in die Mittelstellung gebracht, so dass der für gewöhnlich
entleerte Wasserkasten a sich füllt, bis bei höchstem Wasserstand durch
den ansteigenden Schwimmer «, bezw. dessen Arm das Füllventil in die
linke Schlusslage geschoben wird. Bei Freigabe des Hebels i erfolgt
das durch Eigengewicht bewirkte Oeftnen des Ablassventiles e, während
gleichzeitig das Füllventil durch Sinken des Schwimmers n in seine
rechtsseitige Schlussstellung zurückkehrt. (D. R. P. Nr. 78.432.)
Ziehfederfüller von Clemens Breul in Barmen. Ein am Tusche
behälter befestigter Hebel d dringt
mit seinem unteren, in den Tuscheraum
ragenden Theil k beim Auflegen der
Ziehfeder auf den oberen, kurzen Theil
m durch die Oeffnung g im Deckel
hindurch zwischen die Schenkel der
Ziehfeder, dieselbe mit Tusche füllend.
(D. R. P. Nr. 78.705.)
Oberlichtfensterverschluss mit Schliess- und Verriegelungs
kurbel von C. Schleussner in Nürnberg. Eine
Schliesskurbel ist auf einer parallel zur Fenster
drehachse fest gelagerten Welle e befestigt.
Dieselbe bewegt einen mit Bolzen und Schleife
geführten Schubriegel h so, dass er beim Drehen
in der Schliessrichtung zuerst den Fensterflügel
schliesst und dann den Riegel h vorschiebt, be;
umgekehrter Drehung aber zuerst den Riegel
zurückzieht und dann den Fensterflügel öffnet.
(D. R. P. Nr. 78.578.)
Zugregler für Niederdruck - Dampf
heizungen von Albert Maschke in Berlin. In den
in Quecksilber eintauchenden glockenartigen
Schwimmer f mündet von unten her ein an die
Rohrleitung ab am Kessel angeschlossenes Rohr d. Der Schwimmer wird
entweder durch Aenderungen im Höhenstande der schweren Flüssigkeit
oder durch den oberhalb der im Hohlraum stehenden Flüssigkeit ent
stehenden Druck nach Art eines Kolbens gehoben. Hierdurch wird der
Luftzutritt mittelst einer oder mehrerer Klappen / geregelt. (D. R. P.
Nr. 78.200.)
Thüröffner mit niederzieh
barem Hebel und schraubenartigem
Führungsschlitz von Alois Ludwig
in Glatz i. Schl. Ein Hebel «, der
an einem Ende e mit der Thüre
drehbar verbunden ist, kann an
einer mittleren Stelle d in der
Drehachse der Thüre durch Zug-
stange/nachunten gezogen werden,
wobei er mit dem anderen Ende
so in einen schraubenartig ge
formten festen Führungsschlitz c
greift, dass er beim Niederziehen
die Thüre öffnet (D. R. P. Nr.78.593).
Neuerung an der Regelung der Wärmeabgabe von Dampf
heizkörpern von B. dr 3 E. Körting in Wien. Es ist bekannt, dass ein Ge
misch von Luft und Dampf weit weniger Wärme an die Wandungen der
Heizkörper überträgt, als reiner Dampf von gleicher Wärme, weil sich
sofort in der nächsten Umgebung der Metallflächen des Heizkörpers durch
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