Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Neubauten und Concurrenzen in Österreich und Ungarn, 3. Jahrgang 1897

Nr.  5

Neubauten  und  Concurrenzen.

Seite  39.

In  dem  kleinen,  von  Heizrohren  r  durchzogenen
Siedekessel  B  wird  das  Wasser  sehr  rasch  bis  zum  Ueberkochen
  erhitzt,  so  dass  es  durch  das  Verbindungsrohr  c
in  den  Dampfkessel  A  strömt.  Hiedurch  wird  ein  lebhafter ­
  Umlauf  der  obersten  dampfbildenden  Wasserschichten
des  Dampfkessels  A  eingeleitet  und  die  Dampfentwicklung
sehr  begünstigt.  Die  Dampfabführung  oder  die  Fortleitung
des  erwärmten  Wassers  aus  Kessel  A  erfolgt  durch
Stutzert  f.
Füllofen  von  A.  Voss  in  Sarstedt.  Unter  dem  Füllschacht ­
  T  bilden  abgestumpfte
Kegel  sogenannte  Kasten
welche  mit  sich  etwa  über  den
halben  Umfang  erstreckenden
Bogenrippen  f  und  am  Rande
mit  Löchern  i  versehen  sind.
Die  Bogenrippen  dienen  sowohl
zum  gegenseitigen  Tragen,  als
auch  zur  Führung  der  Gase,
derart,  dass  diese  bei  den
Löchern  i  mit  Luft  gemischt  verbrennen ­
  und  die  Verbrennungsproducte
  durch  dieselben  zum
Abzugsrohr  A  gelangen.  Ein
Ansammeln  von  Gasen  innerhalb ­
  der  Kasten  ist  hiebei
ausgeschlossen.
Füllofen  von  Willi.  Wiltns  in  Hamm  i.  W.  Bei
dem  mit  getrennten  Verbrennungs-  und  Gasabführungsräumen ­
  6  und  c  versehenen  Füllofen  sind  in  der  Trennungswand ­
  a  in  verschiedener  Höhe  Oeffnungen  g  h  i  angebracht, ­
  deren  oberste  nur  gleichzeitig  mit  der  Feuerungsthür ­
  d  geöffnet  werden  kann,  um  aufsteigende  Gase
unmittelbar  nach  dem  mit  dem  Raum  c  verbundenen
Schornsteine  abzuführen,  während  die  beiden  unteren
Oeffnungen  h  und  i  gleichzeitig  mit  den  beiden  obersten
Lufteintrittsöffnungen  e  und  f  entsprechend  dem  Vorschreiten ­
  des  Feuers  geöffnet  werden.
Beim  Anzünden  des  Feuers  durch
Oeffnung  m  müssen  die  beiden  untersten
Lufteintrittsöffnungen  o  und  p  geöffnet
sein.  Ist  der  unterste  Theil  des  Brennmaterials ­
  ausgebrannt,  so  öffnet  man
zunächst  die  Verbindung  i  behufs  Ausströmens
  der  Gase  nach  c  und  die
Oeffnung  f  behufs  Eintrittes  von  Verbrennungsluft ­
  und  dann  die  Oeffnungen
h  und  e.  Auf  diese  Weise  erreicht  man
ein  Brennen  von  oben  nach  unten,  und
ist  auch  die  Möglichkeit  gegeben,  frische
Kohle  aufzuschütten,  ohne  dass  die-  entstehenden ­
  heizfähigen  Gase  unbenutzt  in  den  Schornstein
entweichen.
Hahn  mit  durch  den  Wasserdruck  gegen  seinen
Sitz  angedrücktem  Ventil  von  E.  U  Scoville  in  Manlius,
N.-Y.,  V.  St.  A.  Das  Ventil  v
wird  durch  den  Wasserdruck
auf  seinen  Sitz  gedrückt.
Es  arbeitet  ohne  Stopfbüchsen ­
  oder  dergleichen,  da
die  Oeffnung  l  stets  bedeckt
bleibt.  Die  Auslauföffnung
k  wird  durch  Druck  auf  den
Hebel  m  freigelegt,  wodurch
das  Ventil  v  schieberartig
auf  seinem  Sitz  verschoben
wird,
Flüssigkeitserhitzer  von  Heinr.  Ulbncht  m  Dresden.
Zwei  am  oberen  Ende  kuppelartig  geschlossene,  im  Querschnitt ­

  ringförmig  g
ander  verbundene  Cylinder  sim

estaltete  und  durch  Canäle  c  miteinmit
  mehreren

gestalteten  Heizkörpern  h  verbunden. ­
  Der  so  gebildete
Wasserheizungsofen,  welcher
hauptsächlich  zu  Badezwecken
verwendet  werden  soll,  bietet
den  von  den  Flammen

dachförmig

e
kommenden  Heizgasen  zur
Erwärmung  des  in  den  Hohlkörpern ­
  umlaufenden  Wassers
grosse  Heizflächen  dar.  Das
zu  erhitzende  Wasser  tritt
durch  Rohr  r.  welches  durch
Ventil  v  absperrbar  ist,  in  die
Cylinder  und  in  die  Canäle  cein,
während  das  ebenfalls  durch
ein  Ventil  absperrbare  Rohr
r  das  erwärmte  Wasser  an
seinen  Bestimmungsort  führt.
Instrument  zum  Messen  von  Curvenlängen  und
Flächen  von  0.  Kohlmorgen  in  Berlin.  Dieses  Instrument
gibt  die  Längen  der  von  seinem  Fahrstute  beschriebenen
Wege  und  die  Inhalte  der  von  seinem  ideellen  polaren
Fahrstrahle  bestrichenen  Flächen  durch  die  Abwälzungen
zweier  Messrollen  an.  Hiezu  dient  die  aus  der  Figur
ersichtliche  Doppelanordnung  des  EvarisVnow  Lenkers,
wobei  der  Fahrstift  f  in  dem  einen  freien  Endpunkte,  die
Rolle  R  zum  Messen  der  Weglängen  in  dem  anderen
freien  Endpunkte  angeordnet  ist,  und  die  Rolle  F  zum
Messen  der  Flächeninhalte  auf  dem  Mantel  eines  Kegels
K  sich  abwälzt,  dessen  Achse  in
der  durch  die  Symmetrieachse  der
Stabverbindung  gehenden  Verticalebene
  liegt,  während  die  erforderliche ­
  Einstellung  der  letzteren ­
  Rolle  vermittelst  einer
Zahnstange  z  durch  einen  Seilird,
  der  von

zug  J  bewirkt
einem  im  Pole
einem  der  kürzeren  Arme

wi
rechtwinklig  an

der

Stab  Verbindung  befestigten
Schenkel  n  bewegt  wird.
Formstein  von  Georg  Forschet  in
Fürth.  Sowohl  beide  Stirnflächen,  als  auch
beide  Breitseiten,  letztere  nur  auf  die  Dicke
der  Steine,  sind  links  oder  rechts  keilförmig
ausgebildet.
Spülvorrichtung  für  Aborte  von  Schaeffer  und
Oehlmann  in  Berlin.  Bei  dieser  mit  Heber  und  Schwimmkugelhahn ­

ausgerüsteten ­
  Abortspülvorrich ­
 ­
  ist  der
Schwimmer
als  oben
offener
Schöpfkörper ­
  g
ausgebildet,
um  durch
Untertauchen ­


desselben  mittelst  einer  Zugvorrichtung  das  Zuflussventil
für  die  Füllung  des  Kastens  offen  zu  halten,  während  am
Schwimmkörper  angebrachte  Ausflussöffnungen  o  die
Entleerung  der  Wasserbelastung  nach  völligem  Sinken  des
Schwimmers  vermitteln,  so  dass  der  Schwimmkörper  mit
dem  steigenden  Wasserspiegel  für  den  Abschluss  des  Zuflussventils ­
  wieder  hochgeht.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.