Nr. 11.
Neubauten und Concurrenzen.
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Schornstein-Reinigungsvorrichtung von J. Grundl
in Regensburg. Die Reinigungsvorrichtung soll sich selbstthätig
dem jeweiligen Kaminquerschnitt anpassen. Zu
diesem Zweck ist der schabende runde
Kranz aus sich ineinander verschiebenden
Gliedern g und i hergestellt, von
denen die Glieder i mit dem an der
Handhabe a verschiebbaren Ring c
und dem an derselben festgemachten
Ring h durch Streben e gelenkig verbunden
sind, während die Glieder g
mit den Streben e durch Streben f
gelenkig verbunden sind, derart, dass
beim Hineinschieben der Glieder i in
die Glieder g der Durchmesser der
Reinigungsvorrichtung kleiner wird.
Das an dem verschiebbaren Ring c
befestigte Gewicht d wirkt stets ausdehnend
auf die Reinigungsvorrichtung.
Behufs Reinigung viereckiger Schornsteine werden an dem
schabenden Kranz der Schornsteinecken entsprechende
Schabeglieder derart angebracht, dass sie infolge selbstthätiger
Feststellvorrichtung in der jeweilig gewünschten
Aussen- oder Innenstellung gehalten werden.
Einrichtung zum Spülen von Closets von F. Wangelin
in Dresden. Während der Closetbenutzung findet
eine schwache Vorspülung und nach Verlassen des Closets
eine starke Nachspülung statt. Beide Spülungen werden
dadurch herbeigeführt, dass beim
Niederdrücken des beweglichen
Closetsitzbrettes ein Wasservorlauf
(siehe Figur) und die Füllung eines
drehbar aufgehängten oberen
Wasserkastens a erfolgt, dessen
Inhalt sich beim Verlassen des Sitzbrettes
langsam in einen zweiten
unteren Wasserkasten a' ergiesst,
der infolge der einseitig grösseren
Wasserbelastung umkippt und hiebei
seinen ganzen Inhalt plötzlich in das Abflussrohr
ausgiesst.
Dauerbrandofen für Braunkohlen von E. Demmer
in Barmen. Die Wirkungsweise dieses Ofens soll folgende
sein: Das durch die Oeffnung o aufgegebene Brennmaterial
schacht aus, umspülen die Füllröhren derart, dass das
darin enthaltene Brennmaterial trocknet, während gleichzeitig
die in dem Raume e enthaltene Luft erhitzt wird.
Endlich gelangen die Gase durch das Rohr m in die
Ofenpfeife. Werden dagegen die Oeffnungen g verdeckt
und wird die Oeffnung o freigelegt, dann tritt die Luft in
den Schacht d, treibt durch den über dem Herd befindlichen
saugenden Luftstrom die Flamme nach abwärts
durch die jetzt umgekehrt wirkende Düse / und den Rost
hindurch in den Raum so dass derselbe direct erwärmt
wird und seine Hitze an die Aussenluft unmittelbar abgeben
kann, während der Feuerschacht und die Füllröhren
nunmehr von aussen erhitzt werden. Aus e gelangen die
Gase durch das Rohr in in die Pfeife.
Dachziegelbefestigung von W. Heinrichs
in Elberfeld. Die Befestigung der Dach- (?£
ziegel geschieht in der Weise, dass je ein
Vorsprung der Innenfläche zweier benachbarter
Ziegel und der Dachlattenhaken, sowie
die Dachplatte des unter der Fuge der
beiden darüberliegenden erstgenanntenZiegel
versetzt liegenden Dachziegels mit Bindedraht
umschlungen werden. Bei nicht versetzt
liegenden Dachziegeln wird je ein C\_
Dachlattenhaken e eines Ziegels und der
entsprechenden Dachlatte C, sowie die beiden Haken f
an der Unterseite des darüber liegenden Ziegels mit Bindedraht
umschlungen.
Drehbares Fenster mit elastisch
m die seitlichen Fensterrahmenleisten
gedrückten auf- und ab- mit
verschiebbaren Führungsdenselben
schienen von Ph. St. Riddelle in
Woodstock, Virginia, V. St. A. Die
Führungsschienen a tragen Klinken A
die bei Eintritt des Klinkenkopfes c
in den Schlitz d der seitlichen
Führungsrahmenleisten die Führungsschienen
a mit dem Fensterrahmen ef
verbinden. Bei Eintritt des abgeschrägten
Ansatzes g der Klinke b
in Schlitzplatten h der Fensterpfosten
wird der Fensterrahmen freigegeben,
so dass dieser um seine Drehzapfen i
gegen die nachgebenden Führungsschienen
a gedreht werden kann.
Die Klinke b greift noch mit
einem Ansatz k durch einen Schlitz l
der Führungsschiene a hindurch, so
dass beim Drehen des Fensterrahmens
ein gerader Theil vi des Klinkenansatzes
g vollständig in die Schlitzplatte
h tritt. Dadurch wird die
Führungsschiene solange in ihrer
eingenommenen Stellung gehalten,
bis der Fensterrahmen wieder senkrecht
gedreht wird.
Aufträgen
die Oberfeuchtungsrolle
gegen die
des im
gepresst.
Vorrichtung zum
von Flüssigkeiten auf
fläche von Papier u. dgl. von Hompesch&Co.
in Berlin. Die in Gabeln e geführte Bed
wird durch die Federn f
spaltförmige Oeffnung c
Griff b enthaltenen Behälters a
Durch Verändérung des Neigungswinkels,
unter welchem die Vorrichtung über die zu
befeuchtende Fläche geführt wird, kann mehr
oder weniger Flüssigkeit durch den Spalt auf
die Rolle gelangen.
Lösbare Deckenhaken
von P. Könneberg in Hamburg.
Der Haken besteht
aus einem Gewindeschaft b
mit Mutter c und Stellring o-,
Ende des
sowie zwei am
Schaftes excentrisch
Stäben /, welche
gelagerten drehbaren
beim Anziehen der
Mutter sich rechtwinklig zum Hakenschaft
einstellen, beim Lösen der Mutter aber durch ihr Eigen-