Heft 4
ARCHITEKTONISCHE MONATSHEFTE
VI. Jahrgang
Ofen (Seitenansicht). Architekt G. Wörner, Berlin.
VERZEICHNIS
DER TAFELN:
25. Architekten RUST & MÜLLER: Rathhaus
für Waldheim.
26. ArchitektenROBL &LÖWITSCH: Wohnhaus
in Wien.
27. Architekt AUGUST EXTER: Aus der
Villencolonie in Pasing bei München.
28. Arcliitekt Prof. J. M. OI.BRICH: Interieur.
29. Architekt ERICH GSCHÖPF: Villa in
Wien, Cottage.
30. Architekt MAX IIEGELE: Landsitz in
Altenberg.
31. Architekt HUGO HEGER: Project für
die Kaiser Franz Josefs-Jubiläumskirche
in Wien.
32. Architekten A. Ritter von INFFELD u.
FR. MATOUSCHEK: Entwurf für ein
Wohnhaus.
-iÄSlangen
drei Preise von je 2000, 1500 und 1000 Mark zur Vertheilung, die aber auch in anderen Beträgen
vergeben werden können. Als Einreichungstermin ist der 31. Mai 1900, 12 Uhr mittags, festgesetzt. An
Zeichnungen sind erforderlich: Einzeichnung des Grundrisses in den Lageplan, zwei Grundrisse im Massstabe
von 1: 200, Ansichten der Thurm-, Chor- und einer Langseite in 1: 200, die zur Klarstellung erforderlichen
Durchschnitte, ebenfalls in 1: 200, eine perspectivische Ansicht, welche Thurm- und Langseite darstellt,
ferner Erläuterungsbericht und Kostenüberschlag. Die nöthigen Unterlagen sind gegen Einsendung von
50 Pfennig vom Kirchenvogt Krauel zu Hannover, Friesenstrasse 28, zu beziehen.
Für eine städtische Badeanstalt zu Gelsen kirchen findet ein Wettbewerb mit
Termin bis 15. Mai d. J., 12 Uhr mittags, statt. Als Preise sind ausgesetzt 1500, 1000 und 500 Mark.
Das Programm etc. ist vom Bürgermeisteramte kostenlos zu beziehen.
Für die künstlerische Ausgestaltung der Charlottenburger Brücke ist
eine allgemeine Concurrenz unter deutschen Architekten und Künstlern eröffnet worden. Als Preise
sind festgesetzt: ein erster Preis zu 3000 Mark, zwei zweite Preise zu je 1500 Mark. Schluss der Einreichung
am 15. Mai d. J. Das Programm und die
Bedingungen nebst den Lageplänen sind
vom Magistrat Charlottenburg zu erhalten.
Der Verein »D eutsches Haus«
in Cilli beabsichtigt die Erbauung eines
eigenen Vereinshauses und bestimmt zum
Zwecke der Erlangung von Plänen drei
Preise im Betrage von 1000, 600 und 300
Kronen. An diesem Wettbewerbe können
nur Architekten deutscher Nationalität theilnehmen
und endet die Einreichungszeit
mit 15. April 1900. Die näheren Bedingungen
sowie nöthigen Behelfe sind durch
Vermittlung des Herrn Bau-Ingenieur Wilhelm
Lindauer in Cilli, Steiermark, zu beziehen.
M o z a r t b r u n n e n in Wien.
Die Gemeinde Wien schreibt eine Concufrenz
zur Erlangung von Entwürfen für den Mozartbrunnen unter Künstlern aus, welche österreichische
Staatsbürger sind und in Wien ihren ordentlichen Wohnsitz haben. Es sind drei Preise von je
1000, 600 und 300 Kronen vorgesehen. Die Gemeinde erwirbt die preisgekrönten Objecte in vollem
Umfange in ihr Eigenthum. Die Projecte sind längstens binnen vier Monaten vom Datum der Ausschreibung
an im Gemeindehause des IV. Bezirkes, Schäffergasse Nr. 3, einzureichen, wo auch die
nöthigen Unterlagen zu erhalten sind.
(Grundriss zu Tafel 30.)
Gasofen.
Architekt G. Wörner, Berlin.
Ofen (Vorderansicht). Architekt G.’Wörner,
Berlin.
16