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MAK

Full text : Architektonische Monatshefte, 6. Jahrgang 1900

Heft  6

ARCHITEKTONISCHE  MONATSHEFTE

VI.  Jahrgang

Object  des  k.  k.  Hofanstreichers  Leop.  Jell  in  der  Jubiläums-ßewerbeausstellung  in  Wien.

Architekt  Max  Hegele.
Maler  Josef  Lehner  und  Emil  Jell  in  Wien.

Project  I  mit  fl.  90.000  und  bei  Project  II,  bei  einfacher  Ausstattung ­
  und  Hinweglassung  aller  Wohlfahrtseinrichtungen,  wohl
um  fl.  80.000  bis  85.000  zu  bauen  sein.

NEUE  WETTBEWERBE.

Zur  Erlangung  vonEntwürfen  zumBau  eines  Crematoriums
  in  Mainz  und  zu  anderen  den  Zwecken  der  Feuerbestattung
dienenden  Kunstgegenständen  hat  der  Verband  der  Feuerbestattungsvereine
deutscher  Sprache  .
nachstehende  4  Preisausschreiben ­
  erlassen,
und  werden  die  Architekten ­
  und  Bildhauer
Deutschlands,
Deutsch  -Oesterreichs
und  der  Schweiz  ersucht, ­
  sich  an  diesem
Wettbewerb  zu  betheiligen: ­
  I.  Crematoriumbau
  in  Mainz,
I.  Preis  Mark  1000,
II.  Preis  Mark  600,
III.  Preis  Mark  300;
II.  Columbariumwand
in  Mainz  I.  Preis  -
Mark  350,  II.  Preis
Mark  200,  III.  Preis
Mark  125;  III.  Einzel-Bestattungsstätte
  in
Mainz  I.  Preis
Mark  200,  II.  Preis
Mark  125,  III.  Preis
Mark  75;  IV.  Aschenurne ­
  in  Mainz  I.  Preis
Mark  100,  II.  Preis
Mark  75,  III.  Preis
Mark  50.  Das  Preisrichteramthaben ­
  übernommen: ­
  die  Herren
Dr.  Ed.  Brackenhoeft,
Hamburg,  Stadtbaumeister ­
  Felix  Genzmer,
  Wiesbaden,  Professor ­
  K.  Henrici,
Aachen,  Geh.  Oberbaurath ­
  Hofmann,
Darmstadt,  Architekt
Rud.  Opfermann,
Mainz,  Architekt,
W.  Prösler,  Frankfurt
a.  M.,  Carl  Schmahl,
,,,,,,,,  ,  Mainz.  Die  Einliefe-1
  rung  der  Arbeiten  hat

(Zu  Tafel  47,  48.)  bis  zum  30.  August  er.
zu  erfolgen.  Die  Bedingungen ­
  für  das  Preisausschreiben  sind  kostenfrei  durch  Herrn  Carl.  Schmahl,
Mainz,  Grosse  Bleiche  18,  zu  beziehen.
Zu  einem  Schorlemer-Standbild-Entwurf  für  die
Stadt  Münster  i.  Westf.  veranstaltet  der  westfälische  Bauernverein  einen
Wettbewerb  unter  westfälischen  Künstlern  oder  solchen,  die  in  Westfalen
wohnen.  Drei  Preise  von  Mark  1500,  1000  und  500  sind  vorgesehen.  Das  Preisrichteramt ­
  besteht  aus  Prof.  v.  Zumbusch,  Prof:  Manzel,  Bildhauer  Tüshaus  und
Baurath  Ludorff.  Die  Entwürfe  sind  bis  zum  1.  August  d.  J.  der  Provincialverwaltung
  der  Provinz  Westfalen  einzusenden.  (Ctrlbl:  f.  Bw.)

Schillermuseum  für  Marbach.  Der  Schwäbische  Schillerverein ­
  eröffnet  hiemit  unter  den  deutschen  Architekten  einen  Wettbewerb  zur
Erlangung  von  Entwürfen  für  ein  in  Marbach  a.  N.  zu  erbauendes  Schillermuseum. ­
  Das  Programm,  die  Bedingungen  und  der  Lageplan  nebst  Profilen
des  Bauplatzes  werden  von  dem  Vorsitzenden  J.  v.  Soden  (Adresse:  Cabinet
S.  M.  des  Königs,  Stuttgart,  Akademie)  auf  Ansuchen  unentgeltlich  abgegeben.
Der  Kreis  Beuthen  beabsichtigt  ein  Siechenhaus
zu  erbauen  und  schreibt  zur  Erlangung  von  Entwurfsskizzen  einen  öffentlichen ­
  Wettbewerb  aus.  Das  Preisrichter-Collegium  besteht  aus  dem  Landrath, ­
  4  Kreistags-  bezw.  Kreisausschussmitgliedern,.  2  Aerzten  und  4  Bausachverständigen ­
  höherer  Vorbildung.  Für  die  besten  Entwürfe  werden  Preise
von  Mark  1000,  600  und  400  ausgesetzt.  An  Zeichnungen  werden  verlangt:
a)  ein  Lageplari;  b)  alle  erforderlichen  Grundrisse,  Ansichten  und  Schnitte
im  Maassstab  1:200;  c)  ein  Erläuterungsbericht.  Der  Einlieferungstermin
ist  auf  den  1.  October  festgesetzt.  Die  Wettbewerbungsunterlagen  sind  gegen
porto-  und  bestellgeldfreie  Einsendung  des  Betrages  von  2  Mark  durch  das
Bureau  des  Kreisausschusses  zu  beziehen.

*  i

(Zu  Tafel  44.)

VERZEICHNIS  DER  TAFELN:
41.  Architekten  SCHMOI1L  und  STÄHELIN:  Detail  von  der
Stuttgarter  Bürgerhalle.
42.  Architekt  GUSTAV  GEBHARDT:  Villa  für  einen  Künstler.
43.  Architekt  FRIEDE.  DIETZ  v.  WEIDENBERG:  Concurrenzproject
  für  eine  Volksschule  in  Korneüburg.
44.  Architekt  H.  METZENDORF:  Einfamilienhaus  in  Auerbach ­
  a.  d.  B.
45.  Architekt  MAX  HEGELE:  Studie  zur  Concurrenz  für  die
Ausgestaltung  des  Centralfriedhofes  in  Wien.
46.  Architekt  OTHMAR  v.  LEIXNER:  Entwürfe  für  malerische
Villen.
47.  48.  Architekt  k.  k.  Baurath  FRANZ  RITTER  v.  NEUMANN:
Villa  Kuffner  in  Wien-Dornbach.

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