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Architekt A. Ritter v. Inffeld in Wien.
im Parterre untergebrachten Sälen stehen im ersten Stock Secretariat,
Empfangs-, Directions- und Sprechzimmer nebst Contor und Registratur,
als ebenfalls zu der Bank gehörig, in Verbindung. Aus
dem im Parterre noch verbleibenden Raum wurden zwei elegante
Läden, unabhängig von der Bank, geschaffen, wie auch ein Theil
des ersten Stockes noch anderweitigen geschäftlichen Zwecken
dient. Im Souterrain befinden sich der Banktresor und Publicum-Keller
für geschäftliche und häusliche Zwecke, sowie die
Centralheizungsanlage. Die drei oberen Geschosse enthalten je zwei
grössere Wohnungen mit entsprechenden Nebenräumen.
Haus der Bursehensehaft „filemannia“
in Stuttgart.
(Tafel 8.)
Architekten HUMMEL & FÖRSTNER in Stuttgart.
Das Gebäude enthält im Erdgeschoss ein Kneippzimmer und
ein Conventszimmer, durch eine entfernbare Wand (Holz und Filzstofif)
getrennt, ein Spielzimmer, einen dielenartigen Vorraum,
Herrengarderobe, Buffet u. s. w. Turn- und Fechträume, sowie
eine Wärmeküche und Kellerräumlichkeiten befinden sich im
Souterrain. Im ersten Stock sind ausser einer Wohnung für den Hausmeister
noch Studentenzimmer untergebracht. Ein Zwischengeschoss, das
infolge der beträchtlichen Höhe des Erdgeschosses, über dem hinteren
Theil leicht eingelegt werden konnte enthält die Garderobe und Toilette
für die Damen, sowie ein Musikpodium.
VERZEICHNIS DER TAFELN:
1. Architekt k. k. Oberbaurath OTTO WAGNER: Stadtbahnstation
Hütteldorf-Hacking.
2. Architekt FRANZ BRANTZKY: Villa Hertzer in Ilmenau.
3. Architekten KRISTELLER & SONNENTHAL: Entwurf für eine Diele.
4. Architekt PAUL BURGHARDT: Entwurf für die Nordkirche in Leipzig.
5. Architekt A. FENZL: Project für einen Palast des Friedenscongresses.
6. Architekt kgl. Hofbaurath E. DROLLINGER: Pfälzische Bank in
München.
7. Architekten LEOPOLD BAUER & R. MELICHAR: Concurrcnzproject
für das Stadthaus in Friedek.
8. Architekten HUMMEL & FÖRSTNER: Haus der Burschenschaft
»Alemannia« in Stuttgart.