• Heft 1.
ARCHITEKTONISCHE MONATSHEFTE
VIII. Jahrgang.
„Die Jagd.“
Standuhr.
„Die Kirschen.“
Schalenträgerin.
Parterreöffnungen sind der Tragfähigkeit wegen
in hellem Granit gewählt. Das Erdgeschoss dient
ausschliesslich gewerblichen Zwecken. Neben drei
Läden mit anschliessenden Nebenräumen ist noch
ein kleineres Restaurant mit den Wirtschafts
gelassen dort untergebracht. Der I., II. und III.
Stock enthalten bei genau gleicher Eintheilung je
zwei Wohnungen mit fünf Zimmern und reich
lichem Zubehör. Der IV. Stock zeigt links eine
Wohnung mit fünf Zimmern, entsprechend den
darunter liegenden, und rechts, in Berücksichtigung
der dortigen geringeren Strassenbreite, eine solche
von vier Zimmern.
Detail, machen dieses Werk zu einer der
hervorragendsten Erscheinungen unter den
jüngsten hiesigen Nutzbauten. Sämmtliche
Fagadenflächen sind in Mörtelputz, dem
auch seine Naturfarbe belassen wurde,
ausgeführt. Nur die Umrahmungen der
„Aurora.“
i'ieue Wiener Terraeotten. (Mitfu Abbildungen.) ■ —
Ausgeftihrt von Friedr. 'GOLDSCHEIDER, Kunstanstalt, WIEN und PARIS.
Die gewaltigen Bewegungen und Umwälzungen auf dem Gebiete der Kunst und
des Kunstgew^erbes haben neuerer Zeit in der grossen Menge wieder die Erkenntnis wach
werden lassen, dass die Kunst und ihre Schöpfungen eigentlich nicht blos für die »reichen
Leute«' allein da ist. Das Streben, nach einem bekannten Schlagwort »sein Heim zu
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