VIII. Jahrgang.
als Eigenart die Einheitlichkeit, mit welcher sich Wort und
Bild ergänzen, zu verdanken. Auf die Herstellung der
Bilder, auf den Druck und die ganze Ausstattung des
Buches wurde die grösste Sorgfalt verwendet und damit
ein selten schönes Geschenkbuch geschaffen.
Moderner Thürbeschlag.
Ausgeführt von Emil Schäme in Dresden.
Bilder aus der Ostmark. Ein Wiener
Wanderbuch, geschrieben und gezeichnet von Eduard
Zetsche. Mit 12 Vollbildern und 80 Textbildern nach
Originalzeichnungen des Verfassers. Preis in vornehmem
Geschenkband K 24.— = M. 20.—. Verlag von A. Edlinger
in Innsbruck. Eduard Zetsche’s »Bilder aus der Ostmark«
sind in Wort und Bild der südöstlichen Grenzmark des deutschen Landes gewidmet. Die
verschiedensten Elemente vereinigen sich auf diesem Boden. Ein grosser Strom: die schöne
Schlachtfeldern. Endlich im Herzen dieser Mark die grosse, schöne, alte Kaiserstadt, überragt
vom herrlichen Dome Sanct Stefans. Durch diese gross gestaltete und reich belebte Welt
führen nun die 22 Aufsätze dieses Buches, beginnend mit dem »Stefansthurm«, dann den
Wienerwald aufsuchend mit seinen Klöstern und Wirthshäusern, Aussichtswarten und Burgen,
desgleichen die »bucklige Welt« und das »fränkische Pannonien«, dann weiter die Donau,
wo sie am schönsten ist: bei den malerischen alten Nestern der Wachau, schliesslich hin zu
den Jägern und Holzknechten des Hochgebirges. Nicht der geringste Vorzug des Werkes
erwächst aus dem Umstande, dass es dem als ausgezeichneten Maler bekannten Verfasser
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