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MAK

Full text : Architektonische Monatshefte, 8. Jahrgang 1902

Schulhaus  in  München-Schwabing.

Architekt  Professor  Theodor  Fischer  in  Stuttgart.

Thür  eines  Kaufladens
in  Köln  a.  Rh.

Architekten  Gebr.  Schaupmeyer
in  Köln  a.  Rh.

»Sammelatlas  für  den  Bau  von  Irrenanstalten«.  Der  Sammelatlas  erscheint
in  10  bis  12  Lieferungen,  welche  in  Pausen  von  ca.  sechs  Wochen  aufeinanderfolgen.
  Jede  Lieferung  bildet  ein  nach  Thunlichkeit  in  sich  abgeschlossenes ­
  Ganzes  und  ist,  zum  ungefähren  Preise  von  M.  3.—  einzeln  käuflich; ­
  jede  derselben  enthält  einen  Theil  A,  in  welchem  eine  der  Fragen  der
praktischen  Psychiatrie  —  besonders  im  Hinblick  auf  das  Irrenbauwesen  —
in  thunlichst  abschliessender  Weise  besprochen  wird,  wie  etwa:  Nach  welchem
System  soll  gebaut  werden?  In  welcher  Grösse  soll  gebaut  werden?  Vertheilung
  der  Kranken  auf  die  einzelnen  Abtheilungen.  Geschlossene  Abtheilungen. ­
  Offene  Abtheilungen.  Familiäre  Verpflegung  und  Familienpflege.
Die  Nebengebäude.  Kritische  Würdigung  der  Grundrisse  und  ihre  Zusammenstellung ­
  zu  Anstalten  u.  s.  w.;  ferner  einen  Theil  B,  in  welchem  die
Krankengebäude  einer  Anstalt  von  300,  400,  500  etc.  Kranken  in  5  bis  6
Grundrissen'wiedergegeben,  die  Gesichtspunkte,  welche  für  die  betreffenden
Constructionen  massgebend  waren,  aufgezählt,  die  für  den  Preis  bestimmenden ­
  Daten  angegeben  werden.  In  der  Erkenntnis,  dass  der  allgemeine  Ausbau ­
  der  Irrenfürsorge  in  wünschenswerthem  Umfange  nur  bei  Verbilligung
der  Kosten  möglich  ist,  sollen  neben  Grundrissen,  für  deren  Construction
lediglich  psychiatrische  Gesichtspunkte  massgebend  waren,  solche  gebracht
werden,  welche  auch  finanziellen  Rücksichten,  soweit  dies  psychiatrisch  und
hygienisch  zulässig  ist,  Rechnung  tragen.  Mit  diesem  Werke  ist  einem  thatsächlich
  bestehenden  Mangel  abgeholfen.

Verzeichnis  der  Tafeln:

89.  Architekten  BILLING  und  MALLEBREIN:  Wohnhaus  in  Karlsruhe, ­
  Eisenlohrstrasse  23.
90.  Architekt  KARL  STÖGER;  Wohnhaus  in  Wien,  Schönbrunnerstrasse ­
  83.
91.  Architekt  ALWIN  GENSCHEL;  Entwurf  für  das  Pflegerinnenheim ­
  in  Mainz.
•92.  Architekt  HUBERT  GESSNER:  Das  Arbeiterheim  in  Wien.
93.  Architekt  FRANZ  WOLFEr  Wohnhaus  in  Karlsruhe,  Kornblumenstrasse ­
  2.
94.  Architekt  ANTON  BLAZEK;  Concurrenzentwurf  für  eine  einfaché
  Landkirche.
95.  Architekten  LERSCH  und  HIRSCH:  Wohnhaus  in  München,
Rosenheimerstrasse  36.
96.  Architekt  R.  TILESSEN:  Villa  Röchling  in  Mannheim.

vollständigen  Einblick  in  die  Ziele  und  Bestrebungen  der  modernen  Psychiatrie ­
  zu  gewähren  und  dadurch  ein  gedeihliches,  weil  verständnisvolles
Zusammenwirken  aller  Factoren  zu  ermöglichen,  ist  der  Hauptzweck  des
            
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