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y' Gegenstand Einheit
Kalk e j ne Kuffe
»1
Ziegel zum Pflastern der Schule
Schindeln
Sct.indelnägel
Stämme auf die Emporkirche
Bretter
Tafel schwarze in die Schule
Fensterrahmen von Eichenholz in die Schule .
Fensterrahmen in die Schule
Verglasen eines Fensters daselbst
» » n ,,
Tisch grosser in die Schule
Ofen neuer in die Schule
Ofentopf kupferner für die Inwohner der Schule
Laterne zur Begleitung des Geistlichen, wenn
er zum Kranken geht
Dem Schlosser für die Gabel dazu
Lichtputze in die Kirche
Mäusefälle „ „ „
Hahn neuer in das Waschbecken sarumt Ein
setzen
Glocke kleine zur heil. Messe
Glocke grosse (neu)
Ein Positiv
Eine neue Orgel
Hundert Stück
ein Schock
ein Tausend
ein Stück
55
55
51
55
55
51
55
V)
55
>5
Web- und Seilerwaaren.
Tuch auf das Kleid der Ministranten .... eine Elle
Tuch rothes auf das Kleid der Ministranten , „
Leinwand dazu
Leinwand
Spitzen zum Altärtuch . .
„ „ Antipendium
Fransen
Spagat
Strang zur Glocke , . .
55
55
•5
ein Loth
ein Bund
ein Stück
Jahr
1703
1704
1704
1711
1711
1653
1722
1711
1714
1730
1714
1730
1735
1725
1704
Preis
- fl. 32
- „ 32
- „ 32
= I
~ „ 12
- a 8
~ n 15
- „ 42
- a 36
1 , -
- „ 49
15
kr.
»
ji
»
»
n
v
»
1703 3 „ 30
1703 — , 45
1708 — „ 21
1711 — „ 3
1725 — „ 18
1711 — „ 40
1719 230 „ —
1713 38 , 8
1722 120 „ —
1708 - „ 57
1711 - a 49
1708 — „ 10
1711 - „ 11
1722 — „ 7
1709 - „ „
1711 - „ 7
1708 ~ „ 8
1710 — » 10
1730 1 B —
Rewnitz.
Dieser Marktflecken hatte auf einem
und demselben Friedhofe zwei Kirchen.
Zuerst gelangte man zu jener des hl.
Mauritius, über deren Eingangsthor
in Stein gehauen ein Kreuz und darunter
ein Stern prangte, welches Wappen man
auch auf der zweiten, der Himmelfahrt
der Jungfrau Maria gerichteten Kirche
über dem Fenster oberhalb der Seiten-
thüre erblickte. Unter den Gegenständen
des 1617 aufgenommenen Inventars wird
auch eine wohlerhaltene Pergament
urkunde mit an rother Seidenschnur hän
gendem Siegel in einer Blechkapsel auf
gezählt, ein für die Himmelfahrtskirche
dto. Rom 7. August 1538 ausgestellter
Ablassbrief.
Unterhalb des Kirchhofes lag die
Pfarre und zwischen derselben und
der Kirche eine bei Beginn der Rech
nungen im Besitze der Königsaaler Abtei
befindliche Chalupe, die nach Aussage
von Gedenkmännern im Jahre 1618 von
jeher der Kirche gehört hatte und dem
Pfarrer jährlich 3 Gr. und ein Huhn
zinste und mit Robotpflichtigkeit nach
Bedarf behaftet war. Da die Pfarre in
den Kriegszeiten zerstört und bis 1733
nicht wieder aufgebaut worden war,
wohnte der Pfarrer bei der Filialkirche
in Dobfichowitz ; der dazu gehörige Obst
garten aber war gegen einen jährlichen
Zins von 15 fl., wenn das Obst gerieth,
vermiethet, wogegen aber der Pfarrer
die Kosten der Instandhaltung zu tragen
hatte.
Auf den Bestand einer Schule
finden sich in den Rechnungen keine
andern Beziehungen, als dass im Jahre
1648 der Schullehrer mit einer kleinen
Gabe an Getreide (1 Viertel Weizen und
2 Mssl. Korn) bedacht wird. Einen regel
mässigen Gehalt scheint er mithin nicht
bezogen zu haben; dagegen kommt in
den späteren Jahren der Kalkant mit
einer ganzjährigen Entlohnung von 30 kr.
vor.
Von Grundstücken geschieht zu-