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Bauarea . . . .
Aecker . . . .
Wiesen . . . .
Gärten . . . .
Hutweiden ohne
Obst . . . .
dto. mit Obst .
Hochwälder . .
Niederwälder
Aecker mit Obst
Unproductiver
Boden . .
48 Joch 947 Q.-K.
4908 „ 1411 „
637 „ 153 „
70 „ 1199 „
673 „ 614 ,
56 „ 80 „
2750 „ 124 „
618 „ 521 „
40 „ 810 „
251 „ 260 „
im Ganzen . . 10.054 Joch 1319 Q.-K.
Industrie: 1 Zuckerfabrik, 1 Brauerei,
1 Spiritusbrennerei, 1 Brettsäge; 2 Zie
geleien.
E inleitung.
Die vorhandenen Rechnungen er
strecken sich nur bis 1773 zurück. Aus
der Zeit vor diesem Jahre gibt es nur
Bruchstücke, die Schätzung der Domäne
Tupadl 1738 und der Domäne Zdeb 1753
betreffend, die jedoch manche kostbaren
Aufschlüsse bieten. Es folgen nun Aus
züge aus der einen und der anderen
und daran schliesst sich eine Abhand
lung über die nachfolgenden
Hundertjährigen Durchschnitts
preise 1773—1872.
Weizen, Korn, Gerste, Hafer, Erbsen,
Wicken, Kartoffeln, Zuckerrübe, Luzernklee,
Brabanterklee, Hopfen, Heu, Stroh, Ochsen,
Kühe, Kälber, Hammel, Schafmütter, Butter,
Brennholz, hartes und weiches, Bier, Bretter,
Mauerziegel, Dachtasehen, Kalk, gewöhnliches
Schmiedeisen, Schafwolle.
Das Autorrecht wird gewahrt.
6. K. k. Statthalterei in Böhmen,
Stiftungsfondsdomänen.
a) Ronow, aus den Gütern Ronow,
Morawan, Tremoschnitz und Westetz zu
sammengelegt, im Caslauer Kreise in
Böhmen, wurde 1785 von Johann Graf
Mi 11 esimo de Care11o zu einer Stif
tung für Verwandte oder andere unbemit
telte Adelige beiderlei Geschlechtes ge
widmet, welche Stiftung mit einer zweiten
auf fünf Pfründlerplätze im Spital des
Städtchens Ronow 1800 in’s Leben trat.
Das Areale — zur Hälfte Wald- zur
Hälfte Oekonomie-Gründe — umfasst
7000 Joch.
Die vom Oberamte Ronow ge
lieferte Darstellung zerfällt in folgende
Abschnitte:
a) Beschreibung und Bewirthschaf-
tung im Allgemeinen,
b) die wirthschaftlichen Verhält
nisse,
c) Entwicklung der menschlichen
Bedürfnisse,
d) Werkzeuge und Geräthe,
e) Communicationsmittel,
f) Geld- und Creditwesen,
g) Industrie,
h) Verarbeitung der Landespro-
ducte,
i) Arbeitstheilung,
k) materielle Lage der Arbeiter,
l) geistige Bildung,
m) Naturproducte und ihr Werth,
u) Viehzucht und ihr Werth,
o) Steuern,
p) Grundstücken- und Realitäten
werth,
q) Arbeits- und Materialpreise,
r) Gewerbe, Wohnungszinse,
s) Gehalte, Deputate,
t) Grundablösungsresultate.
b) Das dem Prager Universitäts-,
resp. Studienfonde gehörige Gut M i c h 1 e
mit Maleschitz und Sterbohol
nächst Prag. Dazu gehören an:
Aeckern .... 509 Joch 809 Q.-K.
46
4
37
111
19
464
1198
1024
Wiesen
Gärten . .
Hutweiden
Waldungen
zusammen . . . 709 Joch 314 Q.-K.
Die über dieses Gut vom Amtsver
walter Franz Hojn/ zusammenge
stellten Beiträge bringen nachstehende
Preise vom 1811 bis 1872.
Weizen. Korn. Gerste. Erbsen. Hopfen.
Weiches Brennholz. Bier. Lohn von
Maurergesellen und Tagarbeitern.
c) Die k. k. Studentenstiftungsfonds-
Domänen Tuchomöfitz und Chwalla
mit den zugetheilten Gütern Stfedo-
k 1 uk und Hluboöepin Böhmen.
Diese ehemals dem Jesuiten-Orden
gehörigen Güter wurden nach dessen Auf
hebung Staatseigenthum, aus dem sie 1833
in das Eigenthum des k. k. böhmischen
Studentenstiftungsfondes übergingen.
Das vom k. k. Verwaltungsamte T u-
chomefitz verfasste Operat gliedert
sich in zwei Abtheilungen:
Einleitung.
Diese enthält nach einem Rückblicke
auf die letzten Besitzwechsel eine Dar-