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um etwas überstieg. Die Berechnungen
wurden demnach auf dreissigjährige
Perioden ausgedehnt, in welchen endlich
das progressive Steigen zu Tage trat,
bei Gerste freilich in der angegebenen
Zeit auch nur in sehr geringem und bloss
bei Weizen und Korn schon in merklicherem
Grade.
In dem zweiten graphischen Tableau
der Handelskammer ist die Bewegung
der Preise in Durchschnitten von 10 und
30 Jahren — unter Beifügung der Preisziffern
und der percentualen Preisdifferenzen
in jeder nachfolgenden Periode
gegenüber der unmittelbar vorangegangenen
— durch Bänder ersichtlich gemacht.
In den nachfolgenden Tabellen erscheinen
überdiess auch die 25jährigen
Perioden vertreten.
Nun galt es noch ein drittes Moment
zu finden — den Werthmesser, als
welchen sich, für entferntere und längere
Zeiträume wenigstens, das Getreide wegen
seiner im Ganzen ziemlich unveränderlichen
Brauchbarkeit vorzugsweise eignet.
Es wurde demnach mittelst der Durchschnittsberechnung
aus den drei Getreidesorten
Weizen, Korn und Gerste das
Mittel gefunden, welches als Gattungsbegriff
die Benennung „Getreide“ (Brodfrucht)
erhielt.
Ehe wir jedoch auf diese abstracte
Sorte unser Augenmerk richten, lassen
wir die Jahres-Durchschnittspreise von
Weizen, Korn und Gerste in dem Zeiträume
von 1655—1872 folgen, wobei
wir nur bemerken, dass die Preise, wie
sie in den marktämtlichen Aufzeichnungen,
nach den jeweilig gangbaren Maassen
und Währungen Vorkommen, der Authenticität
wegen nebenangesetzt und dass
aus gleichem Grunde auch das Verhältniss
des böhmischen Striches zum nied.-österr.
Metzen und die jeweiligen Geldcourse
beigefügt erscheinen.
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