Apulisch.
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Halshälfte weisse Strahlen. H. o'255.
Aus Ruvo, 1873 erworben. (395.)
Nr. 482. Kanne, wie die vorhergehende, jedoch
unschön in den Verhältnissen,
der Hals-zu eng, der Körper zu bauchig.
Der Henkel gerillt, ohne Reliefköpfe.
Vorne Frau in offener Haube auf einem
jonischen Capitell nach 1. sitzend, eine
Schüssel auf der Rechten, an der 1. Schulter
einen grossen Fächer, ihr gegenüber
nackter Jüngling, Kiste auf der Linken,
herabhängenden Mantel über den Arm,
in der R. Kranz mit Binden. Tympanon,
Bälle und Tänie als Füllung. Unter
dem Henkel weiblicher Kopf in Haube
mit grossen Rückenflügeln. Auf der
Schulter zwei Streifen mit laufendem
Hund und Rosetten, auf dem Halse
weisse Strahlen. H. o'402. (271.)
Nr. 483. Kanne, wie die vorhergehende, jedoch
der Fuss mit kurzen, zu dünnem
Stengel und mehreren von einander absetzenden
runden Platten. Der Henkel
falsch ergänzt. Vorne Kopf in geschlossener
Haube nach links,hinten überwölbte
Palmette und aufspriessende
Volutenranken; auf der Schulter laufender
Hund, auf der unteren Halshälfte ausgesparte
Strahlen. H. o - 2 5. (7391.)
. •
Apulische Gefässe rr
Nr. 488. Grosse Grabvase in Form des sog.
Askos (Taf. X). An dem Bauche vorn
und hinten ein grosses Reliefgorgoneion
mit Schlangenknotung, das vordere bekrönt
von einer weiblichen Figur in
Chiton und Mantel; an den Seiten auf
Consolen, unter denen weibl. Brustbilder
mit hängenden Brüsten- hervorschauen,
weibl. Statuetten, dazwischen die Vorderleiber
herausspringender Rosse (zwei
mit Scheiben an der Zäumung), auf
dem Bügelhenkel Frau mit klagend erhobenen
Händen, den Mantel um den
Unterleib geschlungen. Die untere
Hälfte des Bauches braunroth, die obere,
so wie Theile der Gewänder rosa. H.
0715. Aus Canosa, 1867 .erworben.
(11.901.)
Gemeinsam mit Nr. 40, 41, 489 und 490 in
einem Grabe gefunden.
Nr. 489 u. 490. Weiblicher Kopf (Taf. X)
in einer vorne mit Blättern besteckten
Nr. 484. Kanne in Form einer flachen Pyxis
mit vorspringenden Rändern, der Hals
eng, die Mündung schnabelförmig, der
Henkel überhöht. Vorn auf der Schulter
ausgesparte Palmette zwischen schwarzen,
vom Henkel ausgehenden Ranken. Am
Halse eine Art Stabkvma. Sehr flüchtig.
H. o'iö. Samml. Castellani. (4699.)
Form 314 bei Furtwängler, Berliner Vasen-Sammlung.
Nr. 485. Deckelschale. Auf dem Deckel oben
zwei Frauenköpfe in Hauben nach 1.
zwischen Palmetten, am Rande laufender
Hund, auf dem Knopfe radiale Striche.
Die Schale ganz schwarz. H. o - o87-D.
o’og. Aus Ruvo, 1873 erworben. (514.)
Nr. 486. Deckelschale. Die Decoration wie bei
der vorhergehenden, jedoch ohne weissgelbe
Farbe. An der Schale thongrundiger
Ring zwischen Körper und Fuss.
H. o - 09, D. o - o85. (7400.)
Nr. 487. Aryballos, wie Fig. 3o, der Hals zu
kurz ergänzt. Vorne Frau nach r.
eilend, umblickend, auf der L. Schüssel,
in der R. Kranz. Unter der L. Pilaster
mit Basis; auf der Rückseite Palmette,
aus Voluten sich erhebend, zwischen
Ranken. Auf der Schulter Eierstab, an
der unteren Halshälfte schwarze Striche.
H. o'i68. (7394.)
it weissem Ueberzug.
• Haube, auf dem eine weibl. Mantelfigur
steht, zu beiden Seiten derselben Blüthen,
in denen früher Köpfe befestigt waren.
Figur und Kopf durch einen Henkel
verbunden. Reste von Bemalung. Die
beiden Exemplare vollkommen gleich.
H. o - 47. Aus Canosa, 1867 erworben.
(11.902 a u. b.)
Gemeinsam mit 40, 41 und der vorhergehenden
Nummer in einem Grabe gefunden.
Nr. 491. Krug in Form eines weibl. Kopfes
(Taf. X). Der Kopf weiss, Haare, Lippen
und Netzhaube roth, Augen, Wimpern
und Brauen schwarz. Hals und Henkel
gefirnisst, mit weissgelben Strahlen
und Mäander. Decorationsstück ohne
Boden. H. o - 35. Aus Unteritalien.
( 8 ? 3 4-) . „ ^
Nr. 492 u. 493. Kannen, wie Nr. 481. Der
weisse Ueberzug zum grössten Theile
verschwunden. Zwei gleiche Exemplare.
H. o-3. (109 u. 110.).