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MAK

Full text : Die Sammlung antiker Vasen und Terracotten im K. K. Oesterreich. Museum

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I.  Gefässe:  E)  Spätere,
Nr.  574.  Stempelform  für  die  Decoration
einer  Phiale,  rund,  in  der  Mitte  der
Rückseite  ein  hohler  Cylinder  als  Handhabe. ­
  Die  Ornamentik  wie  bei  der  vorhergehenden ­
  :  Zwei  Reihen  gerippter,
eine  dritte  ungerippter  Blätter,  im  innersten ­
  Rund  Ranke  mit  kleinen  Rosetten. ­
  Fragmentirt.  In  Italien  erworben
Nr.  575  578.  Bodenreliefs  Calener  Schalen,
in  Italien  erworben:
Nr.  575.  Frau  (Eirene)  mit  nacktem  Oberkörper  auf  einem
Felsen  nach  1.  sitzend,  die  L.  aufgestützt,  mit
der  R.  ein  grosses  Füllhorn,  aus  dem  ’  drei
Früchte  hervorsehen,  in  ihrem  Schosse  haltend.
Auf  ihren  Knieen  ein  nackter  Flügelknabe
(Plutos),  der  das  Füllhorn  mit  beiden  Händen
umklammert;  von  1.  fliegt  ein  zweiter  Flügelknabe ­
  (Eros)  herbei,  mit  den  Händen  nach  dem
Rande  des  Füllhorns  langend.  D.  o‘o6.  (511.)
Eine  Londoner  Replike  abgeb.  bei  Benndorf, ­
  Griech.  und  Sicil.  Vasenbilder  LVII,  n.
Vgl.  Annal.  dell’  Inst.  1884,  tav.  d’agg.  E.  F.
und  p.  47.  (v.  Rohden'.  Mitth.  des  arch.  Inst!
Röm.  Abth.  V,  Taf.  IV.  u.  p.  105  f.  (Milani.)

Sog.  Megarische  oder
Ueber  die  Bezeichnung  vgl.  zuletzt  Robert,  Homeris
Nr.  579.  Schale.  Zu  unterst  Rosette  mit
Spitz-  und  Akanthusblatt,  darüber  eine
breitere  Zone  mit  Akanthusblättern  und
kleinen  Palmetten  und  schmälere  mit
Eierstab,  Hakenkreuzmäander  mit  Füllungen ­
  und  laufendem  Hund.  Ungefirnisst. ­
  H.  o - 09,  D.  o‘i5.  In  Italien  |
erworben.  (665o.)
Nr.  58o.  Schale.  Um  eine  Rosette  umgebogene ­
  Akanthus-  und  Spitzblätter,  darüber ­
  eine  Zone  mit  umlaufenden  Ranken,
in  den  Zwickeln  Weinblätter  und  Trauben ­
  und  eine  mit  Sternen.  Dunkelrother
Firniss  H.  o‘6,  D.  o'i3.  In  Italien  erworben. ­
  (64.)
Nr.  581.  Schale.  Zu  unterst  Rosette  mit  ineinander ­
  gestellten  Schuppen,  darüber

nichtattische  Gattungen.

Nr.  576.  In  der  Mitte  ein  Flügelknabe  (Plutosr),  auf
seinem  Kopfe  mit  erhobenen  Armen  einen
Topf  haltend,  aus  dem  ein  Blumengesträuch
emporwächst.  Zu  beiden  Seiten  je  eine  Frau
mit  nacktem  Oberkörper,  die  zur  R.  sitzend,
mit  aufgestützter  Linke  (wie  die  Eirene  der
vorhergehenden  Nummer);  sie  blickt  auf  die
andere,  welche  das  1.  Bein  auf  einen  runden
Altar  stellt  und  mit  der  R.  nach  dem  Blumengewächs ­
  greift.  D.  0-06.  (512.)
-  Eine  Londoner  Replike  abgeb.  bei  Benndorf, ­
  Griech.  und  Sicil.  Vasenbilder  LVII,  1.
Vgl.  Milani,  Mitth.  des  arch.  Inst.  Röm.  Abth!
V,  p.  106-577-
  Erot  nach  r.  stehend,  umarmt  und  küsst
einen  zweiten  Eroten,  der  in  der  gesenkten  'Leine
  Situla  hält.  Beide  mit  flatternden  Shawlen.
L.  oben  und  r.  unten  abgebrochen.  D.  o-o;;.
(513.)
Nr.  578.  Grosser  Seekrebs,  naturalistisch  gebildet  mit
zwei  ungleich  massig  langen  Scheeren,  darüber
eine  Kröte.  Der  Firniss  metallisch.  D.  o - o6
(510.)
Vgl.  Ritschl,  Priscae  latinitatis  epigraph.
monum.  suppi.  II,  Taf.  2,  c  (mit  Inschrift);
Archaeolog.  Zeitung  1863,  Taf.  CLXXI1I,  3;
Archaeol.  Anzeiger  1889,  p.  166.

samische  Reliefschalen.
he  Becher  p.  3  11.  im  50.  Winckelmannsprogramme.
hohe  Akanthusblätter  und  Wellenlinien
mit  Beeren,  gefüllter  Hakenkreuzmäander ­
  und  Perlstab.  Ungefirnisst.  Sehr
fragmentirt.  H.  o‘o5,  D.  o't.  In  Italien
erworben.  (65.)
Nr.  582.  Schale.  Zu  unterst  kleine  Blattrosette,
darüber  in  einem  Friese  zwei  Stempeln
abwechselnd  nebeneinander  aufgepresst:
Behelmter  Krieger  auf  einem  Stiere  nach
r.  sprengend  und  Athena  in  archaisirendem
  Gewände,  dazwischen  hängende
Kränze.  Sehr  stumpf.  Die  obere  Schalenhälfte ­
  leer.  Rother  Ueberzug.  H.  0^07,
D.  o - i27.  Samml.  Blum-Blankenegg.
(8037.)  *
Der  Reiter:  Benndorf,  Griech.  u.  Sicil.  Vasenbilder,
  Taf.  LXI,  5  c,  Athena:  Ebenda,
Taf.  LXVIIII,  3  c.
            
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