84
II. Lampen.
Nr. 759. In der Form mehr mit Gruppe 5
zusammengehend, mit Ringhenkel; zwei
Knöpfe am Rande. Die Einrahmung
umfasst auch die Schnauze. Kleine
komische Maske. Unten eingepresst
C ATILVEST. Schwarzbrauner Ueberzug.
L. o'ii. Von Castellani erworben.
(6821.)
Nr. 760. Wie die vorhergehende. Zwei
Knöpfe am Rande. Unten eingepressst
LASAVGV. L. o'og5. Von Castellani
erworben. (6591.)
V. Gruppe: Spätantike (christliche) Lampen
von plumper ovaler Form aus schwerem,
grobem, rothem Thon. Kurier Griff.
Nr. 761. Die Mitte öffnet sich gegen die
Schnauze. Oben Labarum, s. Facsimiletafel,
daneben zwei Fülllöcher. Am
Rande Vierecke und Dreiecke. Fragmentirt.
Aus Aquileja. L. 011. (6291.).
Nr. 762. Pendant zu der vorhergehenden.
Oben Labarum, s. Facsimiletafel. Am
Rande Kreise und Dreiecke. Aus Aquileja.
L. o* 12. (6201a.)
Nr. 763. Oben Labarum, s. Facsimiletafel,
daneben zwei Fülllöcher. Sehr roh.
L. 0*12. Von Castellani erworben. (6625.)
Nr. 764. Siebenarmiger Leuchter, zwei Fülllöcher.
L. o'ii. (11904.)
Nr. 765. Ein Porträtkopf in Profil nach 1
in der Art der spätesten Münzen mit
Punktcontouren, daneben zwei Löcher.
Am Rande Rosette, Kreise und Dreiecke.
L. o'i25. (8039.)
Das Inventar bemerkt zu dieser Nummer:
»Serbische Nachbildung einer antiken Lampe«,
woraus auf eine provinzielle Fabrication zu
schliessen ist.
Nr. 766 — 768. Muschel oder Rosette, in
der Mitte Füllloch. L. o'opS, o'i2 u.
o i5. Von Castellani erworben. (6822,
6829 u. 6745.)
Nr. 769. Oben ein ausgezacktes Viereck,
das sich gegen die Schnauze in einen
Canal öffnet,unten ein herzförmiges Blatt.
L. o'i. Samml. Przibram. (5927.)
Nr. 770 u. 771. Unten aufgepresst vierspeichiges
Rad. L. 0 07. Von Castellani
erworben. (6800 u. 6833.)
Nr. 772. Das Mittelrund geschlossen, die
Schnauze kurz. Zwei Fische nebeneinander,
auf dem Rande lineare Ornamente,
unten eingepresste Kreise.
L. o'ö85. Samml. Przibram. (5926.)
<V. Gruppe: Varia.
Nr. 773 — 776. Der rückwärtige Theil des
Rundes als Handgriff in die Höhe gebogen,
durchbohrt, die Schnauze lang,
zweikantig. Oben eingedrückt, vgl. Facsimiletafel,
als symbolisches Zeichen? Bei
Nr. 774 unten eingedrückt BICAAT.
L. o'o8. Von Castellani erworben. (6648,
68o5, 6806, 6837.)
Nr. 777. Der der Schnauze entgegengesetzte
Theil des Rundes in die Höhe gebogen,
durchbohrt. Die Mitte vertieft mit
Kyma am Rande, auf der (vorne abgebrochenen)
Schnauze lineare Verzierung.
L. o'io5. Von Castellani erworben.
(6817.)
Nr. 778. Von schiffchenartiger Form. Auf
dem in Höhe gebogenen rückwärtigen
Theil des Ovales in Relief die Figur
eines sitzenden Jupiters, am Rande
zwei unkenntliche Figürchen. Schwärzlicher
Ueberzug. L. o'io8. Von Castellani
erworben. (6618.)
Nr. 779. Die Füllöffnung auf dem höchsten
Punkte des Rundes, umgeben vonEpheublättern
und Früchten; seitlich zwei
plastische Epheublätter abstehend. Der
Ringhenkel vorne mit einer grossen
Palmette, die Schnauze mit weiter Oeffnung.
Firnissartiger Ueberzug. L. o'i7.
Aus Athen. (398.)
Nr. 780. Desgl. mit zwei Schnauzen. Der
Henkel abgebrochen. Rothbrauner Ueberzug.
L. o'i2. (6671.)
Nr. 781. Mit zwei langen Schnauzen. Der Henkelgriff
fehlend. In der Mitte eine grosse
stilisirte bärtige Maske mit Locken und
breiten über ein Band auf die Stirne
wie über die Schläfen herabfallenden
Haarpartien (vgl. die Frisur des Zeus
Talleyrand); der Mund als Füllöffnung.
Auf den Schnauzen erhöhter Rand,
der auf dem Mittelrund in Voluten
endigt. Unten in sehr grossen schönen
Reliefbuchstaben: C. DESSIF (die
mittlere Haste bei F nach 1. verlängert).
Ziegelrothe Färbung. Prachtstück aus
bester Zeit. L. o'28. Von Castellani erworben.
(6744.)