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MAK

Full text : Die Sammlung antiker Vasen und Terracotten im K. K. Oesterreich. Museum

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II.  Lampen.

Nr.  759.  In  der  Form  mehr  mit  Gruppe  5
zusammengehend,  mit  Ringhenkel;  zwei
Knöpfe  am  Rande.  Die  Einrahmung
umfasst  auch  die  Schnauze.  Kleine
komische  Maske.  Unten  eingepresst
C  ATILVEST.  Schwarzbrauner  Ueberzug.
  L.  o'ii.  Von  Castellani  erworben.
(6821.)
Nr.  760.  Wie  die  vorhergehende.  Zwei
Knöpfe  am  Rande.  Unten  eingepressst
LASAVGV.  L.  o'og5.  Von  Castellani
erworben.  (6591.)
V.  Gruppe:  Spätantike  (christliche)  Lampen
von  plumper  ovaler  Form  aus  schwerem,
grobem,  rothem  Thon.  Kurier  Griff.
Nr.  761.  Die  Mitte  öffnet  sich  gegen  die
Schnauze.  Oben  Labarum,  s.  Facsimiletafel,
  daneben  zwei  Fülllöcher.  Am
Rande  Vierecke  und  Dreiecke.  Fragmentirt.
  Aus  Aquileja.  L.  011.  (6291.).
Nr.  762.  Pendant  zu  der  vorhergehenden.
Oben  Labarum,  s.  Facsimiletafel.  Am
Rande  Kreise  und  Dreiecke.  Aus  Aquileja. ­
  L.  o*  12.  (6201a.)
Nr.  763.  Oben  Labarum,  s.  Facsimiletafel,
daneben  zwei  Fülllöcher.  Sehr  roh.
L.  0*12.  Von  Castellani  erworben.  (6625.)
Nr.  764.  Siebenarmiger  Leuchter,  zwei  Fülllöcher. ­
  L.  o'ii.  (11904.)
Nr.  765.  Ein  Porträtkopf  in  Profil  nach  1
in  der  Art  der  spätesten  Münzen  mit
Punktcontouren,  daneben  zwei  Löcher.
Am  Rande  Rosette,  Kreise  und  Dreiecke. ­
  L.  o'i25.  (8039.)
Das  Inventar  bemerkt  zu  dieser  Nummer:
»Serbische  Nachbildung  einer  antiken  Lampe«,
woraus  auf  eine  provinzielle  Fabrication  zu
schliessen  ist.
Nr.  766  —  768.  Muschel  oder  Rosette,  in
der  Mitte  Füllloch.  L.  o'opS,  o'i2  u.
o  i5.  Von  Castellani  erworben.  (6822,
6829  u.  6745.)
Nr.  769.  Oben  ein  ausgezacktes  Viereck,
das  sich  gegen  die  Schnauze  in  einen
Canal  öffnet,unten  ein  herzförmiges  Blatt.
L.  o'i.  Samml.  Przibram.  (5927.)
Nr.  770  u.  771.  Unten  aufgepresst  vierspeichiges
  Rad.  L.  0  07.  Von  Castellani
erworben.  (6800  u.  6833.)
Nr.  772.  Das  Mittelrund  geschlossen,  die
Schnauze  kurz.  Zwei  Fische  nebeneinander, ­
  auf  dem  Rande  lineare  Ornamente, ­

  unten  eingepresste  Kreise.
L.  o'ö85.  Samml.  Przibram.  (5926.)
<V.  Gruppe:  Varia.
Nr.  773  —  776.  Der  rückwärtige  Theil  des
Rundes  als  Handgriff  in  die  Höhe  gebogen, ­
  durchbohrt,  die  Schnauze  lang,
zweikantig.  Oben  eingedrückt,  vgl.  Facsimiletafel, ­
  als  symbolisches  Zeichen?  Bei
Nr.  774  unten  eingedrückt  BICAAT.
L.  o'o8.  Von  Castellani  erworben.  (6648,
68o5,  6806,  6837.)
Nr.  777.  Der  der  Schnauze  entgegengesetzte
Theil  des  Rundes  in  die  Höhe  gebogen,
durchbohrt.  Die  Mitte  vertieft  mit
Kyma  am  Rande,  auf  der  (vorne  abgebrochenen) ­
  Schnauze  lineare  Verzierung.
L.  o'io5.  Von  Castellani  erworben.
(6817.)
Nr.  778.  Von  schiffchenartiger  Form.  Auf
dem  in  Höhe  gebogenen  rückwärtigen
Theil  des  Ovales  in  Relief  die  Figur
eines  sitzenden  Jupiters,  am  Rande
zwei  unkenntliche  Figürchen.  Schwärzlicher ­
  Ueberzug.  L.  o'io8.  Von  Castellani ­
  erworben.  (6618.)
Nr.  779.  Die  Füllöffnung  auf  dem  höchsten
Punkte  des  Rundes,  umgeben  vonEpheublättern
  und  Früchten;  seitlich  zwei
plastische  Epheublätter  abstehend.  Der
Ringhenkel  vorne  mit  einer  grossen
Palmette,  die  Schnauze  mit  weiter  Oeffnung.
  Firnissartiger  Ueberzug.  L.  o'i7.
Aus  Athen.  (398.)
Nr.  780.  Desgl.  mit  zwei  Schnauzen.  Der
Henkel  abgebrochen.  Rothbrauner  Ueberzug. ­
  L.  o'i2.  (6671.)
Nr.  781.  Mit  zwei  langen  Schnauzen.  Der  Henkelgriff ­
  fehlend.  In  der  Mitte  eine  grosse
stilisirte  bärtige  Maske  mit  Locken  und
breiten  über  ein  Band  auf  die  Stirne
wie  über  die  Schläfen  herabfallenden
Haarpartien  (vgl.  die  Frisur  des  Zeus
Talleyrand);  der  Mund  als  Füllöffnung.
Auf  den  Schnauzen  erhöhter  Rand,
der  auf  dem  Mittelrund  in  Voluten
endigt.  Unten  in  sehr  grossen  schönen
Reliefbuchstaben:  C.  DESSIF  (die
mittlere  Haste  bei  F  nach  1.  verlängert).
Ziegelrothe  Färbung.  Prachtstück  aus
bester  Zeit.  L.  o'28.  Von  Castellani  erworben. ­
  (6744.)
            
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